World Tennis League Finale: Eagles vs. Kites in Bengaluru
Die Eagles marschierten souverän durch, während der Rest der Teams deutlich ausgeglichener war. Die Eagles trafen am Freitag auf die Hawks, und es waren die Topstars Indiens, die vorangingen, während Monfils und Badosa nur im Doppel spielten.
Monfils bildete mit Shrivalli Bhamidipaty ein durchaus interessantes Duo, da er im Mixed seine Frau Elina Svitolina gegenüberstand, und es war die Ukrainerin, die dieses Duell mit 4-6 gewann. Es blieb jedoch deren einziger Sieg, über den sie jubeln konnten, denn die Hawks wurden von den Eagles deutlich mit 12-22 abgefertigt.
Sumit Nagal fegte Denis Shapovalov im zweiten Match mit 6-1 vom Platz und brachte sein Team 10-7 in Führung. Wiedergutmachung nach dem Mixed: Shrivalli Bhamidipaty spielte nicht gegen Elina Svitolina, sondern traf auf Maaya Rajeshwaran und holte einen 6-2-Erfolg gegen ihre Landsfrau.
Indische Stars als herausragende Akteure
Bhamidipaty war erneut im Einsatz, diesmal mit Badosa, die damit ihren einzigen Auftritt in der heutigen Begegnung hatte. Gemeinsam gewannen sie 6-3 gegen Rajeshwaran und Svitolina und stellten den 22-12-Endstand her. Sie schlossen mit 65 Punkten ab.
Im Vergleich dazu qualifizierten sich die Kites nur hauchdünn fürs Finale. Sie wurden gestern von den Eagles klar geschlagen und gewannen tatsächlich nur ein Match, ihr letztes, um die Falcons in einem direkten Duell zu stoppen. Diesmal war Marta Kostyuk der Lichtblick, auch wenn sie es nicht vollendete.
Kostyuk spielte mit Dhakshineswar Suresh, der am Freitag zweimal im Doppel antrat, und sie setzten sich mit 6-4 gegen Sahaja Yamalapalli und Doppelspezialist Rohan Bopanna durch, nachdem Kostyuk zum Auftakt Magda Linette mit 6-4 bezwungen hatte. Allerdings durften die Falcons auf das Weiterkommen hoffen, nachdem Rohan Bopanna und Daniil Medvedev das dritte Match knapp mit 7-6 gegen Kyrgios und Suresh geholt hatten. Doch der Doppelspezialist sorgte für die größte Überraschung der Woche.
Er schlug Medvedev im abschließenden Einzel mit 6-4 und drehte die Partie, nachdem es sehr danach aussah, dass die Kites tatsächlich die Heimreise antreten. Sie kamen auf 58 Punkte und lagen damit drei vor den Falcons, wobei genau dieser Sieg den Unterschied ausmachte. Das Finale folgt morgen im gleichen Format, am Ende wird ein Champion gekrönt.
Das bedeutet auch, dass es einen neuen Champion geben wird, da die Falcons 2024 das Event gewonnen hatten. Technisch ist das ohnehin oft der Fall, weil Spieler häufig neue Teams haben oder im Folgejahr nicht antreten, wodurch Kontinuität weniger ins Gewicht fällt.
Denis Shapovalov war der Einzige, der vor dem Ausscheiden seines Teams die Chance gehabt hätte, den Titel mit einem anderen Team zu verteidigen, während Andrey Rublev, Elena Rybakina und Caroline Garcia nicht zurückgekehrt sind. Rybakina war ursprünglich für das Event gemeldet, spielt stattdessen aber nächste Woche den Continental Cup in Shenzhen. Garcia ist im Ruhestand, Rublev spielte UTS, bestreitet aber anders als im Vorjahr nicht viel mehr Turniere. Er trat im vergangenen Jahr sogar am ersten Weihnachtstag bei den Macau Tennis Masters an, absolviert nun aber unter dem neuen Coach Marat Safin einen Trainingsblock statt Matchpraxis.
Weiter geht es mit dem Finale morgen, das aus europäischer Sicht am Morgen stattfindet und auf Tennis Channel 2 gezeigt wird. Eine wichtige Exhibition zum Auftakt der neuen Saison – wer holt den Titel?
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
Sein Anspruch ist eine präzise, transparente und verantwortungsvolle Berichterstattung. Er legt Wert auf klare Quellenstandards und stellt sicher, dass Inhalte bei neuen, verifizierten Informationen zeitnah aktualisiert werden.
From opening serves to late-night finishes, the league stage delivered drama at every turn 🤩
The table is locked, the stakes are higher, and the path to the trophy is clear for AOS Eagles and Aussie Mavericks Kites 🔥💪
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