„Du bist allein“: Boris Becker gerät in heftigen Social-Media-Streit mit Patrick Mouratoglou über die Alcaraz-Sinner-Meinung, während Rafael Nadal seine Antwort schnell entfernt
Patrick Mouratoglous umstrittene Sicht auf das moderne Tennis wurde breit kritisiert, unter anderem von Boris Becker, der erklärte, er stehe mit seinen Ansichten zu Carlos Alcaraz und Jannik Sinner allein da.
News-Update zu Mouratoglou und Becker im Streit um Big Three
Boris Becker stellte ihn öffentlich zur Rede, nachdem seine kontroverse Djokovic-These den französischen Coach zu einer schroffen Antwort veranlasst hatte. Der ehemalige Trainer von Serena Williams und Naomi Osaka machte deutlich, dass er nicht darauf aus ist, für seine Meinungen Zustimmung einzuholen.
Becker konterte direkt und wies Mouratoglous Sicht zurück, wonach Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic in ihrer Hochphase nicht über den Stars von heute stehen würden. Er rahmte sein Argument um die sogenannten „New Two“ Sinner und Alcaraz.
Djokovic besiegte Sinner bei den Australian Open nur wenige Stunden zuvor, doch Mouratoglou ist der Ansicht, dass andere dies zwar als Beweis werten, dass die Big Three noch immer die Besten seien, er aber das Gegenteil sehe. Er sagte, Sinner habe Djokovic im umfassenderen Tennissinn übertroffen und nur verloren, weil Djokovic mental widerstandsfähiger war und besser ausführte. Er untermauerte dies mit dem Hinweis, dass Sinner die vorherigen fünf Duelle gewonnen habe und die Partie mit mehr Punkten als Djokovic beendet habe.
Er betonte, dass Djokovics Sieg seine Sichtweise eher untermauere, statt sie zu widerlegen.
„Zu glauben, Alcaraz und Sinner seien nicht besser als die Big Three, nur weil Novak Sinner bei den Australian Open geschlagen hat, ist kurzfristig gedacht“, sagte Mouratoglou auf Instagram.
Rafael Nadal mischte sich in einem schnell gelöschten Kommentar auf seinem Account ebenfalls ein, mit einer Reihe von Emojis, darunter das Gesicht mit der Hand über dem Mund und viele lachende Gesichter. Nadal entfernte den Kommentar still, und ob es der spanische Legende selbst oder ein Teammitglied war, das ihn hastig löschte, bleibt offen.
Becker konterte jedoch mit seiner Meinung. „Patrick, ich glaube, du stehst allein mit deiner Meinung“, witzelte er. Mouratoglou duckte sich nicht weg und antwortete ohne Zögern.
„Ich habe meine Meinung nie danach gebildet, was andere denken, sondern aus meiner eigenen heraus. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.“
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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