„Eigentlich war es nicht meins“: Carlos Alcaraz räumt mit Bootsgerüchten in Monte-Carlo auf

ATP
Donnerstag, 09 April 2026 um 6:30
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Carlos Alcaraz räumte beim Monte-Carlo Masters zügig abseits des Courts auf und adressierte die jüngste Aufmerksamkeit um einen mit ihm in Verbindung gebrachten Katamaran, während er seine Sandplatzsaison mit einem kontrollierten Sieg eröffnete. Der Spanier, der Sebastian Baez mit 6:1, 6:3 in seinem ersten Match besiegte, nutzte den Moment, um die Situation zu erklären und sie in den Kontext seiner allgemeinen Routine während der Saison zu stellen.
Der 22-Jährige bestätigte, dass das in den sozialen Medien kursierende Boot nicht ihm gehört, und merkte an, es sei für einen Werbedreh genutzt worden. Zugleich räumte er ein, dass ein persönliches Projekt in Arbeit sei, wobei ein maßgefertigter Bau erhebliche Zeit in Anspruch nehmen werde. Die Klarstellung erfolgte, als Alcaraz nach einer anspruchsvollen Hartplatzphase auf Sand in den Wettbewerb zurückkehrte.
Obwohl das Thema Aufmerksamkeit erregte, ordnete Alcaraz es als Teil eines breiteren Ansatzes ein, während eines intensiven Kalenders die Balance zu halten. Nach der Sunshine Double nahm er sich mehrere Tage fern vom Tennis, teilte die Zeit zwischen Miami und Zuhause auf, bevor er mit der Vorbereitung auf die europäische Sandplatz-Swing begann. Diese Phase, so deutete er an, sei essenziell gewesen, um sich körperlich und mental neu zu justieren.
Der Spanier kommt nach Monte-Carlo, nachdem er fast ein Jahr lang nicht auf Sand gespielt hat, einer Oberfläche, auf der er konstant zu den effektivsten Akteuren auf der Tour zählt. Sein Auftaktauftritt spiegelte einen reibungslosen Übergang wider, doch seine Aussagen abseits des Courts gaben zusätzliche Einblicke, wie er Regeneration steuert und über längere Wettkampfphasen die Fokussierung hält.

„Es hilft mir, abzuschalten“: Alcaraz erklärt die Boot-Situation

Alcaraz ging die Spekulationen direkt an und stellte klar, dass das kürzlich gesehene Boot nicht zu seinem persönlichen Besitz gehört. Er erklärte, der Auftritt sei aus einem kontrollierten Rahmen heraus entstanden und nicht Ausdruck von Eigentum, während er bestätigte, dass sein eigenes Projekt in Entwicklung sei und über ein Jahr bis zur Fertigstellung benötigen werde.
„Eigentlich war es nicht meins. Wir haben dieses Boot für den Dreh genommen. Meins wird gebaut, das wird also ein Jahr, ein Jahr und ein halbes dauern. Ich bin mega aufgeregt darüber.“
Über die Klarstellung hinaus betonte Alcaraz die Rolle, die Zeit auf dem Meer in seiner Routine abseits des Wettkampfs spielt. Er beschrieb sie als Möglichkeit, sich von den Anforderungen der Tour zu lösen, insbesondere nach Phasen mit viel Reisen und intensiven Matches.
„Wenn du auf dem Meer bist, ist alles entspannt. Sagen wir, mein Kopf schaltet von allem ab. Deshalb bin ich mega aufgeregt darüber.“
Das Gespräch streifte auch kurz den Austausch mit Kollegen, darunter Tommy Paul, der Interesse bekundet hat, sich ihm anzuschließen, sobald das Projekt abgeschlossen ist. Alcaraz nahm die Idee locker auf und deutete an, dass eine Einladung wohl an Bedingungen geknüpft wäre, was seinen entspannten Umgang mit der Situation trotz der entstandenen Aufmerksamkeit widerspiegelte.

Starker Start auf Sand nach Reset-Phase

Auch wenn das Thema abseits des Courts dominierte, blieb Alcaraz’ Auftritt in Monte-Carlo der zentrale Punkt seiner Woche. Er räumte die Schwierigkeit von Auftaktmatches ein, besonders beim Wechsel zwischen Belägen, verwies jedoch auf sein Niveau gegen Baez als positives Signal früh in der Sandplatzsaison.
Er merkte an, dass sein letztes Match auf Sand fast ein Jahr zurücklag, wodurch die Qualität seines Balltreffpunkts besonders relevant war. Der Spanier sagte, er habe „den Ball wirklich gut gespürt“ und betonte, dass seine Ausführung ihm erlaubte, die Ballwechsel zu kontrollieren und über die gesamte Partie Druck zu machen.
„Das erste Match bei jedem Turnier ist nie einfach. Ich würde sagen, es ist sogar noch härter, wenn man gerade den Belag wechselt. Es war fast ein Jahr seit meinem letzten Match auf Sand. Das Niveau, das ich gegen Sebastian gezeigt habe, war ziemlich hoch.“
Alcaraz skizzierte zudem die Anpassungen, die auf Sand nötig sind, und verwies auf längere Rallyes und mehr Vorbereitungszeit zwischen den Schlägen. Er erklärte, dass der Belag einen bedachteren Stil begünstigt, bei dem Spieler Returnpositionen anpassen und Punkte geduldiger aufbauen als auf schnelleren Courts.
„Ich denke, auf Sand hat man mehr Zeit zu denken, mehr Zeit, den Punkt vorzubereiten, den Schlag vorzubereiten. Der Ball rutscht nicht so sehr auf dem Court, was dir hilft, klar zu denken und großartige Schläge auszupacken.“
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