Alexander Zverev hat sich wie Carlos Alcaraz entschieden und wird nach seinem Auftritt bei den Australian Open nicht beim ATP-500-Turnier in Rotterdam antreten. Der Deutsche erreichte das Halbfinale in Melbourne, kassierte dort jedoch eine bittere Niederlage – ausgerechnet gegen Alcaraz – nachdem er im fünften Satz eine Break-Führung aus der Hand gegeben hatte.
News-Update zu Zverevs Rotterdam-Absage und Topfeld
Der dreifache Grand-Slam-Finalist war – wohl – Protagonist des besten Matches der diesjährigen Australian Open. Im Halbfinale führte Alcaraz mit 2:0 nach Sätzen, als Zverev zurückkam, zwei Tiebreaks erkämpfte und alles in einen fünften Satz zwang. Es schien, als würde der Deutsche eine der größten Überraschungen seiner Karriere schaffen, als er im fünften Satz 5:3 führte und zum Match servieren durfte, doch Alcaraz weigerte sich aufzugeben und drehte in den Schlussminuten das Ergebnis. Nach mehr als fünf Stunden nahm er den Sieg mit 7:5 im fünften Satz mit.
Zverev stand in den zwei Wochen von Melbourne insgesamt fast 20 Stunden auf dem Platz, insbesondere der Fight gegen Alcaraz war zermürbend: fünf Stunden und 27 Minuten auf dem Court, eines der längsten Duelle in der Geschichte der Australian Open.
Nur wenige Tage nach seinem schmerzhaften Aus beim „Happy Slam“ gab Sascha Zverev eine Erklärung ab, in der er bestätigte, dass ihn Knöchelprobleme zu der Entscheidung zwangen, das Turnier abzusagen. „Ich finde es unglaublich bedauerlich, dass ich diese Entscheidung treffen muss“, erklärte die Nummer 4 der Welt.
„Beim ABN AMRO Open bekam ich schon als junger Spieler eine Chance, deshalb komme ich immer gerne zurück“, sagte Zverev. „Angesichts meiner Vorgeschichte mit dem Knöchel muss ich jedoch die Regeneration priorisieren und darf kein Risiko eingehen. Ich wünsche allen in Rotterdam eine großartige Woche.“
Turnierdirektor Richard Krajicek bedauerte Zverevs Absage – er wäre nach dem Rückzug von Alcaraz einen Tag zuvor die Nummer 1 der Setzliste gewesen. „Angesichts seiner Geschichte hätten wir Alexander natürlich gerne wieder auf dem Court gesehen, verstehen aber auch seine Entscheidung“, sagte er. „Alle erinnern sich noch an die Bilder und die Folgen seiner vorherigen Knöchelverletzung.“
Drei Top-10-Spieler verbleiben im Rotterdam-Tableau
Nach Zverevs bestätigter Absage – zusätzlich zum tags zuvor bestätigten Rückzug von Alcaraz – werden drei Top-10-Spieler im Tableau stehen, angeführt vom Australier Alex de Minaur (Nr. 7), dazu kommen Felix Auger-Aliassime (Nr. 8) und Alexander Bublik (Nr. 10).
Das Turnier verspricht eine interessante Auslosung auf den niederländischen Indoor-Courts, mit der Rückkehr von Jack Draper als einem der Highlights. Es ist sein erster Auftritt seit den US Open vor fünf Monaten. Seit Juli vergangenen Jahres, mit Drapers Zweitrunden-Aus in Wimbledon, hat er bislang nur ein Match bestritten und will schnell Wettkampfrhythmus sammeln, bevor er nach Kalifornien reist, um den Indian-Wells-Titel zu verteidigen – und einen größeren Absturz in der Rangliste zu vermeiden.
Weitere prominente Namen im Feld sind Cameron Norrie, Stefanos Tsitsipas, Arthur Fils, Arthur Rinderknech, Hubert Hurkacz und Tallon Griekspoor.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
Sein Anspruch ist eine präzise, transparente und verantwortungsvolle Berichterstattung. Er legt Wert auf klare Quellenstandards und stellt sicher, dass Inhalte bei neuen, verifizierten Informationen zeitnah aktualisiert werden.
Alexander Zverev Withdraws from Rotterdam.
The 28-year-old German withdrew today. Due to recurring ankle problems, his physio advised him to recover thoroughly before playing matches again.
Wishing him a smooth recovery.
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