Jannik Sinner macht Ben Sheltons Hoffnungen kaputt: Das US-Talent patzt zu oft

ATP
Mittwoch, 28 Januar 2026 um 13:37
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Jannik Sinner ist weiter auf Dreifach-Titelkurs bei den Australian Open und fegte Ben Shelton vom Platz, um seine Dominanz im direkten Vergleich auszubauen und ein Halbfinale gegen Novak Djokovic zu erreichen statt Lorenzo Musetti, der führte, bis das Unheil zuschlug.
Der seit 2023 in Melbourne ungeschlagene Titelverteidiger ließ gegen Shelton nie echte Gefahr aufkommen und setzte sich gegen den an Acht gesetzten mit 6:3, 6:4, 6:4 durch, um sein Ticket für das Halbfinale zu lösen.
Shelton hatte auf dem Weg in sein drittes Australian-Open-Viertelfinale nur einen Satz abgegeben, doch es war die alte Leier auf der Seite des Amerikaners, der sein Spiel gegen Sinner nicht entfalten konnte, während dieser durchgehend diktierte. Shelton wurde auf der Vorhandseite unter Druck gesetzt und auf der Rückhand offengelegt, sodass Sinner die vollständige Kontrolle hatte.

Shelton von Sinner hinweggefegt

Er baut nun eine 9:1-Bilanz gegen Shelton in seiner Karriere aus, der scheinbar kein Mittel findet, die Stärke seines Gegners zu brechen. Alle vier ihrer Major-Duelle gingen inzwischen an Sinner, zweimal in Australien und zweimal in Wimbledon.
Er ließ Shelton zu keinem Zeitpunkt einen Halt finden und hielt ihn über die gesamte Dauer im Würgegriff. Er absorbierte Tempo und leitete es mit Wucht und klarer Absicht um. Er traf einen brillanten Winner um den Netzpfosten zum Auftakt des dritten Spiels und nur Momente später landete der entscheidende Schlag, als er Shelton das Aufschlagspiel abnahm, nachdem die Nummer 7 der Welt eine Vorhand unten ins Netz drückte und mit 1:3 zurückfiel.
Sinner machte den ersten Satz souverän zu und beendete ihn mit 18:4 bei Gewinnschlägen zu unerzwungenen Fehlern und nahm diesen Schwung in den zweiten mit. Der Druck auf Sheltons Spiel erhöhte sich weiter, als Shelton zu wackeln begann und sogar die sich bietenden Breakchancen vergab. Sinner wirkte gegen Ende körperlich angeschlagen, doch er war nah genug an der Ziellinie, als dass dies für den weiteren Verlauf kein Problem darstellte.
Er steht nun in seinem neunten Grand-Slam-Halbfinale und dem dritten bei den Australian Open, der vierfache Major-Champion trifft nun auf Djokovic. Sinner hat in jüngerer Zeit gegen ihn Erfolge gefeiert, seit sein Spiel vor etwa zwei Jahren richtig zu greifen begann. Er schlug ihn bei den Australian Open, in Roland Garros und in Wimbledon 2024 sowie zweimal 2025.
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