Jannik Sinner setzt sich klar gegen Hugo Gaston durch, nachdem eine Aufgabe dem Erstrundenmatch bei den Australian Open abrupt ein Ende setzte

ATP
Dienstag, 20 Januar 2026 um 16:15
sinneratpfinals
Jannik Sinner wirkte in seiner Erstrundenpartie gegen Hugo Gaston äußerst souverän. Der zweimalige Titelträger bei den Australian Open führte mit 6:2, 6:1, ehe sein Gegner aufgeben musste.
Auch wenn Sinner sich ein anderes Ende gewünscht hätte, deuten die frühen Eindrücke darauf hin, dass er in bestechender Form ist. Sein Gegner kam dem Weltranglistenzweiten zu keinem Zeitpunkt nahe.
Sinner erledigte seine Pflicht, gewann 86% der Punkte über den ersten Aufschlag und gab auf dem Weg zu einem wahrhaft dominanten Start in die Titelverteidigung im Melbourne Park nur drei Spiele ab.

Sinner spaziert in die zweite Runde

Es war ein etwas wackeliger Beginn für den vierfachen Grand-Slam-Champion, der sich sehr früh mit 0:40 konfrontiert sah. Kein Grund zur Sorge: Er gewann die nächsten fünf Punkte in Serie und verhinderte so gleich im ersten Spiel ein überraschendes Break.
Anschließend übernahm er vollends die Kontrolle, diktierte die Ballwechsel, während Gaston hinterherlief, um das Tempo mitzugehen. Beim Aufschlag blieb er stabil und gab wenig her. Dann zog Sinner das Tempo weiter an und erspielte sich im sechsten Spiel eine ganze Reihe von Breakbällen. Schließlich machte er den Deckel drauf. Es war das zweite von vier Spielen in Folge, die Sinner gewann, der den ersten Satz auf Gastons Aufschlag abschloss.
Die Serie wuchs auf neun Spiele in Folge, da Gaston zunehmend Probleme bekam. Für Sinner wurde es zum Spaziergang: Er hielt locker und breakte zum 2:0. Dieses Muster setzte sich fort, als er nach zwei Chancen zwei Breaks nutzte und auf 4:0 stellte. Ein „Bagel“ gelang ihm dem 25-Jährigen nicht, der sich noch ein letztes Spiel holte, bevor Sinner den zweiten Satz zumachte.
Am Ende war dies der letzte Punkt des Matches, da Gaston aufgrund eines Unwohlseins trotz freier Bewegung auf dem Platz aufgab. Es war ein trauriges Ende, Gaston wirkte niedergeschlagen, während Sinner ihn tröstete.
Die Partie dauerte nur 67 Minuten und wird Sinner im weiteren Turnierverlauf keine Körner kosten. Er trifft nun entweder auf Wildcard-Spieler James Duckworth oder Lucky Loser Dino Prizmic.
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