Novak Djokovic hat seinen Austritt aus der Professional Tennis Players Association (PTPA) bekannt gegeben — einer Organisation, die er gemeinsam mit Vasek Pospisil im Jahr 2025 gegründet hatte. Der 24-malige Grand-Slam-Sieger verwies auf „anhaltende Bedenken hinsichtlich der Transparenz“ und bekräftigte zugleich seinen Respekt vor der ursprünglichen Idee des Projekts.
Die PTPA wurde ursprünglich im August 2020 ins Leben gerufen, mit Djokovic als führender Figur und sichtbarster Stimme, der sich mit dem Kanadier Vasek Pospisil zusammenschloss, um rechtliche Vertretung, Unterstützung in Verhandlungen und eine direkte Stimme für Spieler zu schaffen.
Die Vereinigung wurde mit einem „Players-first“-Ansatz gegründet, der Fairness, Transparenz und den Schutz der Rechte der Spieler in den Mittelpunkt stellte — insbesondere jener weiter unten in der Rangliste. Die Ankündigung sorgte für Spannungen in der Tenniswelt, da Führungskräfte von ATP und ITF vor einer möglichen Zersplitterung warnten, die die Vereinigung verursachen könnte.
Djokovic hatte jedoch lange als öffentlicher Verteidiger der PTPA fungiert und betont, sie sei nicht dazu gedacht, die ATP, WTA, ITF oder die Grand-Slam-Organisationen zu konfrontieren, sondern diese zu ergänzen, indem sie allen Spielern eine inklusivere Plattform biete. Die PTPA weckte das Interesse von mehr als 500 Profispielern, die eine direkte Vertretung durch Akteure innerhalb der Tour suchten.
„Dieses Kapitel ist nun abgeschlossen“: Novak Djokovic zieht sich aus der PTPA zurück
Das erste Player Executive Committee wurde von Djokovic und Pospisil selbst geführt, gemeinsam mit mehreren prominenten Spielern der Herren- und Damentour, darunter Paula Badosa, Ons Jabeur und Hubert Hurkacz, neben anderen. Von Beginn an war Djokovic einer der stärksten Verfechter der Bedeutung der PTPA für die Wahrung der Spielerinteressen — doch dieses Kapitel endete zu Beginn der Saison 2026.
„Nach sorgfältiger Abwägung habe ich entschieden, mich vollständig aus der Professional Tennis Players Association zurückzuziehen“, erklärte Djokovic in den sozialen Medien. „Diese Entscheidung folgt auf anhaltende Bedenken hinsichtlich Transparenz, Governance und der Art und Weise, wie meine Stimme und mein Bild repräsentiert wurden.“
„Ich bin stolz auf die Vision, die Vasek und ich bei der Gründung der PTPA geteilt haben, den Spielern eine stärkere, unabhängige Stimme zu geben — aber es ist klar geworden, dass meine Werte und mein Ansatz nicht länger mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen“, fügte der ehemalige Weltranglistenerste hinzu und bekräftigte sein Engagement, dem Sport auf seine Weise etwas zurückzugeben.
„Ich werde mich weiterhin auf mein Tennis, meine Familie und darauf konzentrieren, zum Sport in einer Weise beizutragen, die meinen Prinzipien und meiner Integrität entspricht. Ich wünsche den Spielern und allen Beteiligten alles Gute für die nächsten Schritte, doch für mich ist dieses Kapitel nun abgeschlossen.“
Weitere Details zu den konkreten Punkten, die Djokovic zu dieser Entscheidung bewogen haben, werden noch erwartet. Unterdessen steht der Serbe nur wenige Tage vor seinem Saisoneinstand beim bevorstehenden Adelaide International, wo er als Topgesetzter bei seinem ersten Vorbereitungsturnier vor den Australian Open antreten wird — dort will er seine Rekordmarke von 10 Titeln in Melbourne und insgesamt 24 Grand-Slam-Trophäen weiter ausbauen.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
Sein Anspruch ist eine präzise, transparente und verantwortungsvolle Berichterstattung. Er legt Wert auf klare Quellenstandards und stellt sicher, dass Inhalte bei neuen, verifizierten Informationen zeitnah aktualisiert werden.
After careful consideration, I have decided to step away completely from the Professional Tennis Players Association. This decision comes after ongoing concerns regarding transparency, governance, and the way my voice and image have been represented.
I will continue to focus on my tennis, my family, and contributing to the sport in ways that reflect my principles and integrity. I wish the players and those involved the best as they move forward, but for me, this chapter is now closed.