Wildcards sind nun für die
Miami Open bestätigt, die vom 15.03.–29.03. im Hard Rock Stadium stattfinden und wie erwartet von
Venus Williams angeführt werden, die weiterhin Wildcard-Chancen erhält.
Williams wird Teil des Feldes der Miami Open sein, nachdem sie vor 29 Jahren 1997 ihr Debüt gab und nur ein Jahr später ihren ersten Miami-Titel gewann. Ihr schließt sich zudem eine weitere frühere Championess im Feld an.
Sloane Stephens holte den Titel 2018 und kehrt ebenfalls zurück.
Neben weiteren Wildcards für eine Reihe von Top-Amerikanerinnen profitieren, da das Turnier von IMG geführt wird, auch einige ihrer Talente aus aller Welt.
Jennifer Brady erhält nach ihrem Einsatz in Indian Wells eine weitere Chance auf ein Comeback. Ebenfalls dabei sind etablierte Namen wie Taylor Townsend und Ashlyn Krueger.
Aufstrebender Aussie-Star unter jüngerem Wildcard-Kontingent
Zudem stoßen Lilli Tagger, Emerson Jones und Darja Vidmanova auf WTA-Seite hinzu. Williams, die den Titel dreimal gewann, bestreitet ihre 23. Teilnahme an diesem Turnier und absolviert mit 45 Jahren ihr 111. WTA-1000-Event. Das ist die fünftmeiste Zahl in der Geschichte und unterstreicht ein wahrhaft bemerkenswertes Vermächtnis.
Emerson Jones erreichte 2024 zwei Junioren-Grand-Slam-Endspiele
Stephens ist achtfache WTA-Titelträgerin, gewann die US Open 2017 und stand 2018 sowohl in Roland Garros als auch bei den WTA Finals im Endspiel. Der Weg zurück war lang, nun will sie wieder angreifen. Gleiches gilt für Brady, die 2021 in Melbourne ins Finale stürmte, seither aber mit einer Vielzahl von Verletzungsproblemen kämpfte.
Townsend stand erst in diesem Monat in Austin im Finale und erreichte in Miami in den vergangenen zwei Jahren jeweils die dritte Runde.
WTA-Wildcards – Miami Open
| Spielerin |
| Venus Williams |
| Sloane Stephens |
| Taylor Townsend |
| Ashlyn Krueger |
| Jennifer Brady |
| Lilli Tagger |
| Emerson Jones |
| Darja Vidmanova |
Auf der ATP-Seite besteht die große Überraschung darin, dass ein gewisser Stan Wawrinka erneut übergangen wurde, offenbar zugunsten überwiegend von IMG betreuter Talente, die auch im vergangenen Jahr antraten.
So wurden etwa Darwin Blanch und Martin Damm bereits in der Vergangenheit berücksichtigt. Damm erreichte vergangenen Monat in Montpellier sein erstes ATP-Halbfinale, zudem stößt der französische Aufsteiger Moise Kouame hinzu, der in diesem Jahr bereits zwei ITF-Titel gewann. Auch Rei Sakamoto überzeugte mit drei Challenger-Triumphen.
Yibing Wu ist der einzige Spieler, der kein aufstrebendes Talent oder Teenager ist. Der erste chinesische Herrensieger auf ATP-Ebene, der 2023 in Dallas triumphierte, ist in der kommenden Woche mit dabei.
ATP-Wildcards – Miami Open
| Spieler |
| Martin Damm |
| Darwin Blanch |
| Moise Kouame |
| Wu Yibing |
| Rei Sakamoto |