Aryna Sabalenka, die Weltranglistenerste, hat in ihrem Halbfinale der WTA Finals 2025 gegen Amanda Anisimova einen hart erkämpften Sieg gefeiert und dabei erneut bewiesen, dass sie unter Druck zu ihren besten Leistungen fähig ist. Nach dem 6:3, 3:6, 6:3-Erfolg sprach die Belarussin offen über ihre Gedanken und Emotionen während der Partie – und gewährte den Fans einen ehrlichen Einblick in ihre mentale Stärke.
„Wenn ich auf dem Platz stehe, konzentriere ich mich nur auf mein Spiel und versuche, bei jedem Punkt alles zu geben“, erklärte Sabalenka. „An einem bestimmten Punkt im Match habe ich mir gesagt: ‚Komm schon, Aryna, genieße diesen Kampf. Das ist der Moment, für den du gearbeitet hast – geh raus und gib alles.‘“
Das Match war ein Duell auf Augenhöhe – Sabalenka dominierte den ersten Satz, bevor Anisimova im zweiten mit aggressivem Angriffstennis zurückschlug. Die Amerikanerin, die Sabalenka in der Vergangenheit mehrmals besiegt hatte, brachte die Nummer 1 der Welt an ihre Grenzen. Doch diesmal blieb Sabalenka ruhig, veränderte ihr Spieltempo und kämpfte sich im dritten Satz entschlossen zurück.
Sabalenka bricht den Anisimova-Fluch – und trifft nun auf Rybakina
Lange Zeit galt Anisimova als eine Art „Kryptonite“ für Sabalenka. Doch nach mehreren Niederlagen drehte die Belarussin die Bilanz in diesem Jahr um. „Irgendwann dachte ich: ‚Okay, ich muss den Rhythmus ändern, ich muss sie aus dem Konzept bringen‘“, erklärte Sabalenka. „Sie hat großartiges Tennis gespielt, und ich konnte im zweiten Satz nicht viel ausrichten. Also begann ich, mich mental auf den dritten Satz vorzubereiten – das half mir, ihr den Spielfluss zu nehmen und das Match wieder zu kontrollieren.“
Im Finale trifft Sabalenka nun auf Elena Rybakina – eine Gegnerin, die in überragender Form ist und mit zehn Siegen in Folge ins Endspiel einzieht. Für Sabalenka geht es dabei nicht nur um den Titel, sondern auch um eine Trophäe, die in ihrer Sammlung noch fehlt. „Es ist das letzte Match der Saison – eine weitere Gelegenheit, diese wunderschöne Trophäe in den Händen zu halten“, sagte sie. „Ich bin bereit, alles zu geben, was ich noch habe, und hoffe wirklich auf das Beste.“
Lob für Anisimova und ein emotionaler Abschluss
Nach dem Match fand Sabalenka warme Worte für ihre Gegnerin: „Amanda bringt mich immer dazu, mein bestes Tennis zu spielen. Ganz ehrlich, selbst wenn ich verloren hätte, wäre ich stolz gewesen – es war ein unglaubliches Match, und wir hätten beide den Finalplatz verdient. Ich bin einfach glücklich, dass ich gewonnen habe.“
Sie fügte hinzu: „Ich habe Amanda gesagt, dass sie stolz auf ihre Saison sein sollte. Sie hat unglaubliches Tennis gespielt, die ganze Saison über. Und das ist erst der Anfang. Ich bin sicher, dass noch viele großartige Dinge auf sie warten.“
Mit einem Lächeln verabschiedete sich die Weltranglistenerste schließlich vom Publikum: „Danke an alle Fans – eure Unterstützung bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich unglaublich auf das Finale morgen.“
Damit steht fest: Die WTA Finals 2025 enden mit einem Traumfinale zwischen zwei der besten Spielerinnen der Welt – Aryna Sabalenka und Elena Rybakina.
Ein Leben für den Sport – Vom Ultramarathon zum Tennis
Sport ist für viele Menschen ein Hobby – für manche wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserter Langstreckenläufer aus Deutschland, der sich heute mit Leidenschaft dem Tennis widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer und Hingabe. Die Herausforderung, körperliche und mentale Grenzen zu überwinden, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Persönlichkeit. Doch wie so oft im Leben führte ein neuer Impuls zu einer spannenden Wendung.
Mit dem Beginn der Corona-Pandemie entdeckte Stefan Jung eine neue Leidenschaft: Tennis. Was zunächst als Ausgleich zum Alltag begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Passion. Heute ist er aktives Mitglied in einem Tennisverein und begeistert von der Kombination aus Technik, Strategie und Dynamik, die diesen Sport ausmacht.
Seit dem 10. Januar 2025 setzt sich Stefan zudem aktiv für die Tennis-Community ein und unterstützt die Plattform tennisaktuell.de. Mit seiner Erfahrung im Leistungssport und seiner Begeisterung für Tennis bringt er wertvolle Perspektiven und Engagement ein, um anderen Sportbegeisterten Informationen, Inspiration und Unterstützung zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder auf dem Tennisplatz – Stefan zeigt, wie Sport nicht nur den Körper stärkt, sondern auch die Leidenschaft und den Zusammenhalt fördert.
Sabalenka after beating Anisimova in WTA Finals:
"She's always pushing me to play my best tennis. Honestly I wouldn't care if I lost this match because I think we played an incredible match and both deserved this place in the final." ❤