ASB Classic WTA-Überblick | Iva Jovic und Francesca Jones ziehen ins Viertelfinale ein

WTA
Mittwoch, 07 Januar 2026 um 18:00
JovicCincinnati
Teenager-Sensation Iva Jovic setzt ihren positiven Start in die Saison 2026 fort: Sie besiegte die 19-jährige Sara Bejlek mit 7:6 (3), 6:4 beim ASB Classic und steht damit im Viertelfinale.

Iva Jovic im Viertelfinale in Auckland: Teenager begeistert weiter

Obwohl erst 18 Jahre alt, ist die US-Amerikanerin längst eine feste Größe auf der WTA Tour und hat bereits einen WTA-500-Titel nach ihrem Triumph bei den Guadalajara Open vorzuweisen. In Auckland startet sie als Nummer drei der Setzliste und damit als eine der Favoritinnen auf den Titel.
Es war ein durchwachsenes Match. Bejlek legte furios los und führte schnell 3:1, doch Jovic egalisierte umgehend. Ein weiterer Breaktausch hielt beide im Gleichschritt. Kurz vor dem Tiebreak holte sich das tschechische Talent ein wichtiges Break und durfte auf den Satz servieren. Sie konnte es jedoch nicht ausservieren, Jovic kämpfte sich zurück und erzwang das Tiebreak. Darin dominierte sie, ging 5:0 in Führung und brachte es souverän nach Hause.
Der zweite Satz folgte demselben Muster wie der erste, beide hatten Mühe, mit dem Aufschlag Kontrolle zu gewinnen. Jovic verlängerte ihren Schwung mit einem Break, wurde aber prompt zurückgebreakt. Danach legte sie drei Spiele in Serie vor, bevor vier aufeinanderfolgende Aufschlagspiele auf beiden Seiten Stabilität brachten und für Jovic positiv ausfielen. Es hielt nicht an: Bejlek gelang ein Break zu Null zum 4:4. Das war jedoch ihr letztes Spiel der Partie, denn Jovic schlug sofort zurück und servierte anschließend zum Sieg aus.
„Der erste Satz war ein Auf und Ab, aber im zweiten habe ich meinen Weg gefunden“, sagte sie Sky Sport. „Tennis ist ein Spiel der kleinen Momente, die Matches entscheiden. Einfach so tun, als würde es klappen, bis es klappt, Vertrauen haben – genau das habe ich gemacht.“

Jones bestätigt unglaublichen Auftaktsieg

Francesca Jones erlebt ein starkes Turnier in Neuseeland. Sie besiegte die ehemalige Top-10-Spielerin Emma Navarro und zog damit in das Achtelfinale ein, wo sie nach starker Aufholjagd mit 1:6, 6:4, 6:1 gegen Sinja Kraus triumphierte.
Während Jones noch auf der Welle ihres Erstrundenerfolgs ritt, überrollte sie ihre Gegnerin zunächst: Die Österreicherin dominierte Satz eins klar und ging anschließend 3:0 in Führung, was nach einem Spaziergang für Kraus aussah. Doch das Blatt wendete sich. Jones gewann fünf Spiele in Folge, übernahm die Kontrolle und glich zum Satzgewinn aus.
Im dritten Satz war die Rollenverteilung umgekehrt, die Partie kippte vollends zugunsten der Britin. Sie agierte so dominant wie effizient, nutzte jede sich bietende Chance, bezwang ihre Gegnerin und zog ins Viertelfinale ein.
Francesca Jones mit Schläger in der Hand.
Francesca Jones steht im Viertelfinale des ASB Classic 2026
„Ich glaube, ich habe versucht, mich etwas aus der Situation herauszunehmen, zu vergessen, was passierte, und neu zu beginnen“, erklärte sie. „Wenn man sich auf dem Platz so unwohl fühlt, blendet man die Dynamik irgendwie aus. Je mehr Punkte und je mehr Matches ich spielen kann, desto besser, und darauf versuche ich mich zu fokussieren.“
Die 25-Jährige trifft im Viertelfinale auf die an sieben gesetzte Xinyu Wang, nachdem die Chinesin Renata Zarazua mit 7:5, 6:4 bezwang. In der anderen Begegnung setzten sich zwei Qualifikantinnen gegenüber: Sofia Costoulas siegte mit 6:2, 6:0 gegen Kaitlin Quevedo und trifft nun auf Jovic.
Die übrigen Achtelfinalspiele sind für den 08.01.2026 angesetzt, darunter ein Top-Duell zwischen Elina Svitolina und Katie Boulter. Zudem greifen Alexandra Eala, Magda Linette und Sonay Kartal ins Geschehen ein.
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