Liveticker zum Frauen-Finale der
Australian Open 2026 in Melbourne:
Aryna Sabalenka trifft auf
Elena Rybakina – eine Neuauflage ihres Endspiels von 2023. Beide sind bis ins Finale ohne Satzverlust marschiert, jetzt geht es um den Titel auf der Rod Laver Arena.
Liveticker Topduell Sabalenka gegen Rybakina in Melbourne
Rybakina behält die Nerven und holt den Titel
Elena Rybakina und Aryna Sabalenka lieferten sich im Finale der Australian Open 2026 ein hochklassiges Match. Am Ende behielt Rybakina die Nerven und setzte sich mit 6:4, 4:6, 6:4 durch, um ihren ersten Major-Titel in Melbourne zu gewinnen.
Frühes Break, starke Services und die Führung für Rybakina
Rybakina erwischte im ersten Satz den besseren Start, ging früh in Führung und brachte den Durchgang souverän ins Ziel. Beide Spielerinnen präsentierten sich stark bei eigenem Aufschlag.
Sabalenka fand zunächst kaum Zugriff, während Rybakina mit wuchtigen Returns den Ton angab.
Den ersten Breakball ließ sie noch liegen, kurz darauf schlug sie aber zu und verschaffte sich den entscheidenden Vorteil.
Sabalenka hielt zwar ihre eigenen Aufschlagspiele, machte auf Rybakinas Service jedoch lange keinen Eindruck.
Die Kasachin servierte präzise, variierte gut und setzte die Weltranglistenerste mit extrem spitzen Winkeln unter Druck.
Als Sabalenka schließlich zwei Breakbälle hatte, antwortete Rybakina mit zwei massiven Aufschlägen, zog ihr Spiel durch und ließ sich den Satz nicht mehr nehmen.
Der Druck steigt, dann schlägt Sabalenka zu
Im zweiten Satz ging es zunächst weiter mit sicheren Aufschlagspielen auf beiden Seiten. Sabalenka suchte geduldig nach einer Lücke und hatte über mehrere Games hinweg Breakchancen, doch Rybakina konterte immer wieder mit mutigem Power-Tennis.
Trotzdem war zu spüren: Mit jedem gehaltenen Aufschlag wuchs der Druck, und ein einziger Wackler konnte reichen.
Genau dieser Moment kam plötzlich.
Sabalenka schaffte ein Break zu null, knackte erstmals nachhaltig den Rybakina-Service und holte sich den zweiten Satz. Damit ging dieses Finale auf der Rod Laver Arena über die volle Distanz.
Sabalenkas Blitzstart und die 3:0-Führung
Nach der Satzpause startete Sabalenka furios. Sie hielt ihren Aufschlag kontrolliert, fand ein frühes Break mit druckvollen Rückhandschlägen und bestätigte es, obwohl sie kurzzeitig bei 30:40 wackelte.
Mit viel Emotion und einem lauten Urschrei setzte sie sich auf 3:0 ab und schien die Partie in den Griff zu bekommen.
Fünf Rybakina-Games in Serie drehen das Match
Rybakina blieb jedoch dran, gewann ihr erstes Game im dritten Satz und kippte das Momentum mit einem Break gegen Sabalenka. Mit zunehmender Spannung schlichen sich bei Sabalenka Fehler ein. Eine Vorhand ins Netz schenkte Rybakina erstmals in diesem Satz die Führung. Die Kasachin gewann fünf Games in Folge, drehte ein 0:3 in ein 5:3 und war plötzlich einen Schritt vom Titel entfernt.
Sabalenka konnte noch einmal ein Game holen und Rybakina zwingen, zum Titel auszuservieren. Doch die Kasachin blieb eiskalt, spielte die entscheidenden Punkte konzentriert zu Ende und machte den Triumph perfekt.
Der Schlusspunkt: Ein Finale auf Messers Schneide
Rybakina gewann mit 6:4, 4:6, 6:4 und sicherte sich ihren zweiten Grand-Slam-Titel sowie den ersten seit Wimbledon 2022.
Sabalenka verpasste dagegen erneut den Titel in Melbourne und musste eine weitere bittere Finalniederlage verkraften.