Camila Giorgi heiratet nach Bekanntgabe ihrer 11-wöchigen Schwangerschaft

WTA
Freitag, 27 Februar 2026 um 12:00
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Die ehemalige Weltranglisten-26. Camila Giorgi hat in Argentinien den argentinischen Coach Andreas Pasutti geheiratet und ihre Anhänger mit der Hochzeitsmeldung überrascht, die kurz nach der jüngsten Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft folgt. Die Zeremonie markiert die jüngste Entwicklung in einer Phase rasanter persönlicher Veränderungen für die 34-Jährige, die sich 2024 vom Profitennis zurückgezogen hat.

Giorgis Neuanfang zwischen Liebe, Karriereende und Babyglück

Vor zwei Wochen teilte Giorgi Fotos, die darauf hindeuteten, dass sie schwanger ist, und deutete die Nachricht zunächst am Valentinstag mit einem Social-Media-Post an der Seite von Pasutti an. Später bestätigte sie mit der Veröffentlichung von Ultraschallbildern und -video, dass sie in der 11. Woche schwanger ist. Zu diesem Zeitpunkt war äußerlich noch nichts zu sehen, was mit einer frühen Schwangerschaft übereinstimmt.
Die heute bekanntgegebene Hochzeit verlagert den unmittelbaren Fokus von der Bestätigung der Mutterschaft auf eine formalisierte Partnerschaft. Pasutti, Jahrgang 1995, ist ein ehemaliger Profi, dessen höchste ATP-Einzelplatzierung Nr. 1562 war. Er arbeitet inzwischen als Trainer. Das Paar hat in den vergangenen Monaten seine Zeit zwischen Italien und Argentinien aufgeteilt.
Die Abfolge der Mitteilungen — zuerst Schwangerschaft, kurz darauf die Ehe — unterstreicht einen klaren Abschied von der Unbeständigkeit des Tourlebens. Giorgis letzter Profi-Auftritt erfolgte 2024 bei den Miami Open, wo sie gegen die Weltranglisten-2. Iga Swiatek in zwei Sätzen verlor.
Seit ihrem Rücktritt hat sich Giorgi für ein Leben in Argentinien entschieden und war Berichten zufolge auch in einer Beziehung mit dem argentinischen Abgeordneten Ramiro Marra, einer politischen Figur nahe Präsident Javier Milei, doch ihre Beziehung endete Anfang 2025. Die ehemalige Top-30-Spielerin ist die Tochter eines argentinischen Vaters — selbst italienischer Abstammung —, der sie während ihrer gesamten Profikarriere trainierte.

Karriereüberblick und Bilanz

Giorgi wurde 2006 Profi und erarbeitete sich den Ruf für aggressives Grundlinientennis mit flachem, frühem Treffpunkt. Sie erreichte ein Karrierehoch von Nr. 26 und gewann vier WTA-Einzeltitel. Ihren bedeutendsten Titel holte sie 2021 bei der National Bank Open in Montreal, wo sie die ehemalige Nummer 1 der Welt Karolína Plíšková im Finale besiegte und den wichtigsten Titel ihrer Laufbahn bei einem WTA-1000-Turnier gewann.
Bei Grand Slams erreichte sie 2018 das Wimbledon-Viertelfinale und kam 2013 bei den US Open ins Achtelfinale. Bei den Australian Open stand sie fünfmal in der dritten Runde und erreichte 2022 bei Roland Garros das Achtelfinale. Zudem zog sie bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 ins Viertelfinale ein.

Rücktritt und Kontroverse

Giorgis Rücktritt 2024 erfolgte abrupt und ohne langen Abschied. Es gab kein inszeniertes Abschiedsturnier, und die Ankündigung folgte auf einen relativ begrenzten Spielplan. Die Entscheidung beendete eine 18-jährige Profikarriere, die von Phasen der Inkonstanz, aber auch von bemerkenswerten Siegen über topgesetzte Gegnerinnen geprägt war.
Auf ihren Ausstieg folgte in Italien eine Kontroverse im Zusammenhang mit nicht gezahlter Miete für eine Wohnung und offenen finanziellen Angelegenheiten, die kurz nach ihrem Abschied von der Tour mediale Aufmerksamkeit erregte. Berichte deuteten auf rechtliche und administrative Komplikationen rund um ihre Ausreise aus dem Land hin, was dem Ende ihrer Spielerinnenlaufbahn eine unerwartete zusätzliche Beobachtungsebene hinzufügte. Giorgi zog daraufhin um und verbrachte vermehrt Zeit außerhalb Italiens.
In späteren öffentlichen Auftritten und über soziale Medien machte sie deutlich, dass ihre Entscheidung, den Sport zu verlassen, endgültig sei. Sie erklärte, es gebe keine Pläne für eine Rückkehr in den Profibetrieb, und bekräftigte, dass ihr Abschied ein bewusster und dauerhafter Schritt und keine vorübergehende Pause war.
Seit dem Ende ihrer Tour-Karriere konzentriert sich Giorgi auf private Projekte und ein Leben abseits der wöchentlichen Anforderungen internationaler Reisen. Parallel zu ihrer Tenniskarriere verfolgte sie Modeltätigkeiten und blieb in der Mode aktiv, häufig in Outfits aus der Marke ihrer Familie.
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