Emma Raducanu bestätigt neuen lukrativen Sponsoring-Vertrag nach dem Ende ihrer achtjährigen Partnerschaft mit Nike

WTA
Dienstag, 24 Februar 2026 um 17:30
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Emma Raducanu wird künftig Uniqlo tragen, eine Marke, die zumindest in Tenniskreisen durch einen gewissen Roger Federer berühmt wurde, nachdem sie kürzlich ihre achtjährige Partnerschaft mit Nike beendet hat.

Raducanu wird Uniqlo-Star: Was der Millionenvertrag bedeutet

Die ehemalige US-Open-Siegerin wird zum Aushängeschild der Marke und hat dafür einen lukrativen Vertrag unterschrieben, während sie ihr Sponsorenportfolio weiter ausbaut, obwohl ihre Form seit dem Triumph in Flushing Meadows zeitweise schwankte.
Berichten zufolge handelt es sich um eine Millionenvereinbarung in Pfund über die Laufzeit des Vertrags. Neben Raducanu und wie mit Blick auf Federer angedeutet, zählten zuvor auch Novak Djokovic und Kei Nishikori zum Tennis-Portfolio. Am Montag wurde es angeteasert, ohne es am Dienstag offenzulegen.
Lange wurde gemutmaßt, dass Raducanu womöglich zur Marke wechseln würde, und dieses Feuer wurde durch den Wochenauftakt-Teaser weiter geschürt. Bestätigt wurde es mit einem Foto von ihr im Uniqlo-Outfit, das sie ab Indian Wells tragen wird, wenn sie das nächste Mal auf dem Platz steht.
Roger Federers Wechsel von Nike zu Uniqlo war einer der denkwürdigsten Momente der Tennisgeschichte: Der Schweizer erschien in Wimbledon im Uniqlo-Outfit, ganz im Federer-Stil, ohne Pomp und Zeremoniell, nur mit Stil und Souveränität. Raducanu spielt in dieser Woche weder in Austin noch in Merida.

Indian Wells markiert das Outfit-Debüt

Raducanu wird ihr neues Uniqlo-Outfit nächste Woche während des Sunshine Double erstmals tragen und hofft auf einen Effekt ähnlich einem Trainerwechsel im Fußball. Sie erreichte vergangenen Monat das Finale in Cluj, kämpfte seitdem aber: Niederlage gegen Antonia Ruzic letzte Woche in Dubai, zuvor Aufgabe in Katar wegen einer Erkrankung.
Sie spielte direkt nach dem Finaleinzug in Cluj weiter, was für eine Spielerin, die oft selektiv plant, womöglich nicht ideal war. Sie erreichte besagtes Finale, war jedoch angeschlagen, was sie letztlich behinderte, sodass sie klar von Sorana Cirstea geschlagen wurde.
Emma Raducanu hält ihr Visier.
Emma Raducanu glänzte in Cluj, war seither aber weniger effektiv.
Sie arbeitete in der Vergangenheit zudem mit Wilson, Tiffany & Co, Evian, Dior, Santander, British Airways und Porsche zusammen und sammelte zahlreich Werbedeals ein, um zwischenzeitlich zu einer der bestverdienenden Sportlerinnen der Welt zu werden, basierend auf Werbeeinnahmen und auch Preisgeldern.
Raducanu führte Listen an, obwohl sie weder Weltranglistenerste noch -zweite war, während Iga Swiatek und Aryna Sabalenka damals nicht in gleichem Maß bedacht wurden, wenngleich beide seither in diesem Bereich etwas aufgeholt haben. Raducanu verdient weiterhin gut, wird in dieser Hinsicht jedoch nicht mehr so breit eingesetzt wie zuvor, da der Abstand geschrumpft ist.
Dennoch zeigt es, dass Raducanu weiterhin ein heißes Zugpferd und ein großes Geschäft im Bereich Sportwerbung ist und sich nun einer ikonischen Marke angeschlossen hat.
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