Emma Raducanus Britinnen-Duell bei den Miami Open mit Sonay Kartal fällt nach Rückzug der Ex-US-Open-Siegerin aus

WTA
Montag, 16 März 2026 um 21:30
Ehemalige US-Open-Siegerin Emma Raducanu zurück in Flushing Meadows
Die Probleme von Emma Raducanu halten an, denn die ehemalige US-Open-Siegerin wird nicht beim Miami Open antreten, wo sie das Viertelfinale erreicht hatte. Ein Ranking-Absturz ist damit absehbar, was nicht nur kurzfristig, sondern potenziell auch langfristig Probleme für die Britin bedeutet.

Raducanus Rückzug in Miami: was das für ihre Saison heißt

Die an 24 gesetzte Spielerin hätte voraussichtlich am Donnerstag oder Freitag auf Sonay Kartal treffen können. Kartal ist seit Kindertagen mit Raducanu befreundet und als eine der beiden Top-Britinnen wäre es ein reizvolles Duell beim Miami Open gewesen.
Kartal musste allerdings zunächst die frischgebackene Siegerin des ATX Open in Austin, Peyton Stearns, ausschalten, doch vor allem die britischen Medien hatten sich bereits auf ein mögliches Raducanu-vs.-Kartal-Duell eingestellt. Das wird nun nicht stattfinden.
Wie Express Sport berichtet, hat sich Raducanu noch nicht von den viralen Symptomen erholt, die sie während der Middle-East-Swing erwischt hatte. Zuvor hatte sie bereits Probleme, als sie das Finale in Cluj erreichte. Es ist das zweite Mal in drei Saisons, dass Raducanu das Turnier zurückzieht. 2024 trat sie nach einer Verletzung im unteren Rücken nicht an.

Noch immer ohne Coach

In Indian Wells erreichte sie die dritte Runde und zeigte eine stabile Form, nachdem ihre Resultate seit dem Finale von Cluj nicht die besten waren. Sie verlor 1:6, 1:6 gegen Amanda Anisimova.
„Wenn ich gegen jemanden aus der Spitze spiele, habe ich das Gefühl, dass sie beim Aufschlag zehn Meilen pro Stunde mehr draufhaben als ich“, sagte sie offen über das Duell mit Anisimova in Kalifornien.
„Wenn ich es nicht spüre, wirkt diese Lücke deutlicher – in der Schlaghärte, in der Power. Man fühlt sich etwas hinten dran, und die eigenen Schläge kommen nicht so durch wie ihre.“
Amanda Anisimova jubelt nach Punktgewinn.
Emma Raducanu unterlag Amanda Anisimova in Indian Wells deutlich.
„Gegen solche Spielerinnen muss ich aggressiv sein, aber bis ich das konstant umsetze, ist es noch ein weiter Weg. Ich muss meine Stärken nutzen und wahrscheinlich noch variabler agieren.“
Zudem ist sie weiterhin ohne festen Coach, nachdem sie sich im Januar von Francisco Roig getrennt hat, und sie ist seither nicht aktiv eine feste Lösung eingegangen. In Indian Wells arbeitete sie erneut mit Mark Petchey. Nach ihrem Rückzug aus Miami ist diese Zusammenarbeit jedoch Richtung Sandplatzsaison offen.
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