Billie Jean King gilt weithin als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten nicht nur im Tennis, sondern im Sport insgesamt, wobei ihre Bemühungen um Geschlechtergerechtigkeit über die Jahre Früchte getragen haben. All dies ist gewiss nicht unbemerkt geblieben, denn Forbes würdigte ihr Handeln, indem das Magazin sie auf seine Liste der größten lebenden Innovatoren setzte.
News-Update zu Billie Jean Kings Platz auf der Forbes-Liste
Die Publikation hat diese Liste anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten von Amerika erstellt. Zur Feier des Anlasses rückt sie einige der größten Innovatoren ins Rampenlicht, die das Land hervorgebracht hat, wobei King fest zu diesem Kreis zählt.
Sie rangiert auf Platz 208 der Liste von 250 Kandidaten. Es ist eine Würdigung „der Wirtschaftsführer, Gründer und Unternehmer, die nicht nur Erfinder sind, sondern ganze Branchen transformiert und neue geschaffen haben“, während Forbes seine einjährige Kampagne zum Gedenken an den Meilenstein weiterführt.
Ihr Vermächtnis ist für immer im Tennis verankert, sie wird als herausragend bedeutende Persönlichkeit anerkannt. Auf dem Platz war sie die dominierende Spielerin ihrer Ära. Ihren ersten Grand-Slam-Titel gewann sie 1966 in Wimbledon und holte zwischen 1966 und 1975 insgesamt 12 Grand-Slam-Trophäen.
Zudem gewann sie 16 Grand-Slam-Titel im Doppel sowie 11 Grand-Slam-Titel im Mixed. Das unterstreicht ihre Klasse auf dem Court, doch abseits davon sorgte sie für die größten Schlagzeilen.
King war eine der führenden Fürsprecherinnen für gleiches Preisgeld für Männer und Frauen. 1973 gründete sie die Women’s Tennis Association (WTA) und wurde deren Präsidentin. Sie setzte ihre Lobbyarbeit für gleiche Prämien fort, was sich bei den US Open auszahlte, die als erster Grand Slam gleiches Preisgeld für beide Geschlechter boten.
Ihr Können auf dem Platz sollte erneut gefragt sein, als sie zusagte, beim Battle of the Sexes gegen Bobby Riggs anzutreten. Anfang 1973 hatte er Margaret Court in dominanter Manier besiegt und King immer wieder zu einem Match aufgefordert. Sie nahm die Einladung an und besiegte Riggs vor einem weltweiten Publikum von rund 90 Millionen Zuschauern in drei Sätzen im Best-of-Five-Format.
Billie Jean King hat neben weiteren Ehrungen einen nach ihr benannten Tenniswettbewerb
Es erwies sich als ein immens bedeutender Sieg im Tennis. Frauen wurde mehr Respekt entgegengebracht, ihre Leistungsfähigkeit wurde nach Kings Glanzleistung deutlich höher eingeschätzt.
Sie setzte ihren Einsatz für die Rechte der Frauen fort und blieb weltweit respektiert und gehört. Für all ihre Verdienste wurde sie 1987 in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen, einen erlesenen Kreis, dem nur die größten und anerkanntesten Persönlichkeiten des Tennis angehören.
„Nur wenige ragen in der Welt des Frauensports so heraus wie Billie Jean King“, schrieb Forbes auf X. „Die legendäre Athletin und Aktivistin nutzte ihre sportliche Dominanz, um eine kraftvolle Plattform für Gleichberechtigung zu schaffen, die sie konsequent ausgebaut hat und mit der sie Barrieren im Sport und in der Gesellschaft durchbrochen hat.“
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
Sein Anspruch ist eine präzise, transparente und verantwortungsvolle Berichterstattung. Er legt Wert auf klare Quellenstandards und stellt sicher, dass Inhalte bei neuen, verifizierten Informationen zeitnah aktualisiert werden.
Few stand as tall in the world of women’s sports as Billie Jean King. The legendary athlete and advocate leveraged her athletic dominance to build a powerful platform for equality, one that she has continued to scale, shattering barriers in sport and society.
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