Victoria Mboko hat bei den Hongkong Open ihr erstes WTA-Finale seit ihrem Durchbruch bei den Canadian Open erreicht. Die 19-jรคhrige Kanadierin setzte sich nach einem schwierigen Start mit 2:6, 6:3, 6:2 gegen ihre Landsfrau
Leylah Fernandez durch.
Das erste Duell der beiden Talente hielt, was es versprach. Fernandez, die vor wenigen Wochen die Japan Open gewonnen hatte, startete stark und fรผhrte rasch 3:0. Obwohl sie Chancen hatte, den Vorsprung auszubauen, gelang Mboko im weiteren Verlauf der Partie die Wende. Die junge Kanadierin fand zunehmend zu ihrem Rhythmus, wรคhrend Fernandez nachlieร.
Im zweiten Satz lieร Mboko kaum noch Schwรคchen erkennen. Nach einem frรผhen Break zog sie das Tempo an und glich mit einem Break to Love zum 1:1 nach Sรคtzen aus. Im entscheidenden Durchgang dominierte sie mit aggressivem Grundlinienspiel, gewann acht Punkte in Folge und setzte sich souverรคn mit 6:2 durch. Mit einem weiteren Break verwandelte sie ihren zweiten Matchball und machte den Finaleinzug perfekt.
Bucsa รผberrascht im zweiten Halbfinale
Im Finale trifft Mboko auf die Spanierin
Cristina Bucsa, die das australische Nachwuchstalent
Maya Joint mit 6:3, 6:1 bezwang und damit erstmals ein WTA-Einzelfinale erreichte.
Bucsa erspielte sich frรผh Breakchancen und nutzte ihre รberlegenheit nach dem 3:3-Ausgleich konsequent aus. Nach vier Satzbรคllen entschied sie den ersten Durchgang fรผr sich. Im zweiten Satz dominierte die 27-Jรคhrige weiterhin mit prรคzisen Grundschlรคgen und sicherem Aufschlagspiel. Nach einer 3:0-Fรผhrung lieร sie nichts mehr anbrennen und verwandelte ihren ersten Matchball.
Das Finale zwischen Mboko und Bucsa verspricht ein Duell zweier Spielerinnen in Topform โ eine mit jugendlicher Unbekรผmmertheit, die andere mit neuem Selbstvertrauen auf dem Weg zum grรถรten Erfolg ihrer Karriere.