Coco Gauff und Jasmine Paolini haben am Freitag als letzte Spielerinnen das Halbfinale der Wuhan Open erreicht. Die Amerikanerin besiegte Laura Siegemund, während die Italienerin Iga Swiatek überraschend deutlich ausschaltete.
Gauff souverän gegen Siegemund
Coco Gauff setzte sich mit 6:3, 6:0 gegen die Deutsche durch, die erneut durch ihr gemächliches Spieltempo auffiel. Sky-Sports-Kommentator Colin Fleming kommentierte: „Sie hat ihr eigenes Spieltempo, nicht wahr? Die Matchuhr zeigt fast eine Stunde an, und wir haben erst einen 6:3-Satz gespielt.“ Er lobte Gauffs Ruhe: „Ich möchte Coco Anerkennung zollen, wie ruhig und konzentriert sie geblieben ist. Es kann nervig sein, gegen Siegemund zu spielen.“
Die 20-Jährige ließ sich davon nicht beirren. Nach einem ausgeglichenen Start dominierte sie das Match, schlug acht Asse und verwandelte vier Breakbälle, während Siegemund mit fünf Doppelfehlern haderte. Für Gauff ist es bereits das zweite WTA-1000-Halbfinale in Folge, nachdem sie vor einer Woche bei den China Open das Halbfinale erreicht hatte.
„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung“, sagte Gauff nach dem Spiel. „Laura ist eine schwierige Gegnerin. Ich habe heute meine Chancen besser genutzt und freue mich, wieder in dieser Position zu sein. Ich genieße meine Zeit hier und nehme ein Match nach dem anderen.“
Paolini schockt Swiatek
Jasmine Paolini sorgte für die Überraschung des Tages, als sie die Weltranglistenzweite Iga Swiatek mit 6:1, 6:2 in etwas mehr als einer Stunde besiegte. Die Italienerin war beim Aufschlag nahezu fehlerlos, gewann 73 % der Punkte mit dem ersten und 62 % mit dem zweiten Aufschlag, während sie alle sechs Breakchancen verwandelte.
Paolini dominierte von Beginn an, ging schnell mit 4:0 in Führung und ließ Swiatek im ersten Satz kaum ins Spiel kommen. Auch im zweiten Durchgang blieb sie konzentriert, breakte früh zum 3:1 und gab danach nur noch drei Punkte ab.
Die Halbfinals stehen fest
Mit diesen Siegen ist das Halbfinalfeld komplett:
Aryna Sabalenka trifft auf Jessica Pegula,
Coco Gauff bekommt es mit Jasmine Paolini zu tun.
Zwei spannende Duelle, in denen sowohl Konstanz als auch Explosivität über den Finaleinzug entscheiden werden.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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