Rybakina in Topform: Dritte Runde winkt, ehemalige Australian-Open-Finalistin durchbricht Grachevas robuste Defensive

WTA
Donnerstag, 22 Januar 2026 um 17:30
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Elena Rybakina mag derzeit nicht in absoluter Topform sein, doch es reicht allemal, um ihre Auftaktgegnerinnen auszuschalten. Als Nächste bekam Varvara Gracheva den Zorn der Weltranglistenfünften zu spüren und schied mit 7:5, 6:2 aus.
Viele der großen Namen im WTA-Feld haben ihr Ticket für die dritte Runde der Australian Open bereits gelöst, und Rybakina will sich nahtlos einreihen. Sie spielte unter Flutlicht in der spektakulären Rod Laver Arena, die Fans blieben lange wach, um eine der Titelkandidatinnen bei der Arbeit zu sehen.
Zu Beginn war sie nicht in Bestform und hatte phasenweise Mühe, ihren Aufschlag zu halten. Glücklicherweise gelang ihr das Break zum richtigen Zeitpunkt, um in Front zu gehen, ehe ein kontrollierter Auftritt im zweiten Satz den Deckel draufmachte.
Kommt sie richtig ins Rollen, können nur wenige Spielerinnen mithalten. Das zeigte sich bereits bei den WTA Finals im November, als selbst die Nummer eins der Welt, Aryna Sabalenka, nicht herankam. Ihre Hauptwaffe ist der Aufschlag. Allerdings schlug sie in der gesamten Partie nur fünf Asse, gewann dafür 76% der Punkte über den ersten Aufschlag. Sie wehrte 71% ihrer Breakbälle ab, im Vergleich zu 29% bei der Französin, und hatte bei Winnern und unerzwungenen Fehlern die besseren Werte – ein abgeklärter Auftritt.

Rybakina segelt nach nervösem Start in die dritte Runde

Die Kasachin startete nicht wie die Feuerwehr. Stattdessen setzte Gracheva den ersten Nadelstich, breakte und zog auf 3:1 davon. Eine Serie von vier Spielen drehte die Partie zugunsten von Rybakina, die aus einem Breakrückstand binnen weniger Games eine Führung machte.
Es sah so aus, als würde sie zum Satz ausservieren, doch Gracheva hatte andere Pläne und verwertete ihren dritten Breakball, um wieder auf Serve zu stellen. Ein schmerzhafter Rückschlag für Rybakina, doch nach dem 5:5 gab sie in zwei Spielen nur einen Punkt ab und holte sich schließlich den ersten Satz.
Nun war sie an der Reihe, zum 3:1 zu breaken, während ihr Aufschlag zunehmend klickte. Im zweiten Satz gab sie bei eigenem Service nur zwei Punkte ab und zeigte, welch Waffe er in vollem Schwung ist. Diese zwei Punkte kamen im ersten Spiel; drei Zu-Null-Aufschlagspiele in Folge plus ein Break brachten ihr die 5:2-Führung. Sie hätte auf den nächsten Service warten können, doch Rybakina ging auf Nummer sicher und breakte erneut, um einen am Ende sehr soliden Sieg zu besiegeln.
Die Auslosung ist auf ihrer Seite äußerst anspruchsvoll, mit möglichen Duellen gegen Iga Swiatek und Naomi Osaka am Horizont. Vorerst spielt das keine Rolle. Ihr Fokus gilt nun dem Drittrunden-Duell gegen die 18-jährige Tereza Valentova, die erstmals in ihrer Karriere die dritte Runde erreicht.
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