Teenager-Trio in den Top 20: Drei 18-Jährige vor Top-20-Einzug, Iva Jovics Australian-Open-Heldentaten dürften belohnt werden

WTA
Dienstag, 27 Januar 2026 um 20:00
Iva Jovic gewann ihren ersten WTA-Titel bei den Guadalajara Open
Ein Teenager-Trio auf der WTA-Tour sorgt derzeit für mächtig Eindruck, mit dem Set-up, dass drei 18-Jährige in die Top 20 einziehen: Mirra Andreeva, Victoria Mboko und zuletzt Iva Jovic nach ihren Heldentaten bei den Australian Open.
Die drei Teenager sind bereits mit furioser Form ins Jahr gestartet, jede von ihnen mit einem Finaleinzug. Das zeigt das unglaubliche Talent, das derzeit nicht nur jetzt die WTA-Tour prägt, sondern – wenn die Entwicklung planmäßig verläuft – auch in Zukunft, da dem Trio Großes zugetraut wird.

Drei 18-Jährige zeigen wie schnell sie die WTA-Spitze angreifen

Die Amerikanerin erlebt momentan eine beeindruckende Hochphase, in der sie ihr enormes Potenzial auf dem Court zeigt. Letztes Jahr gelang ihr der große Durchbruch, als sie mit einem ersten WTA-Titel bei den Guadalajara Open in der Rangliste nach oben schoss. Sie beendete das Jahr fest in den Top 30 der Welt und wurde schließlich für die Australian Open gesetzt.
Zuvor war sie bereit, 2026 mit Elan zu beginnen. Beim ASB Classic setzte sie sich gegen die Konkurrenz durch und erreichte das Halbfinale in Auckland. Dort unterlag sie der späteren Siegerin Elina Svitolina, eine der wenigen Spielerinnen weltweit in noch besserer Form als sie.
Eine Woche später untermauerte sie dies mit einem Finale beim Hobart International, wo sie als große Favoritin auf ihren zweiten WTA-Titel galt. Allerdings wurde sie von Elisabetta Cocciaretto in zwei Sätzen überrascht.
In der Rangliste ging es weiter nach oben, sie war als Nummer 29 gesetzt und startete in ihre zweite Australian-Open-Kampagne. In ihren fünf vorherigen Grand-Slam-Teilnahmen hatte sie nie die zweite Runde überstanden. Das gelang ihr nun souverän, als sie Katie Volynets und Priscilla Hon in einem Debüt auf der Rod Laver Arena klar besiegte.
Der nächste Sieg war ihr erster Erfolg gegen eine Top-10-Spielerin, gegen die zweimalige Grand-Slam-Finalistin Jasmine Paolini. Gegen Yulia Putintseva gab sie in ihrem Achtelfinale nur ein Spiel ab, was sie nicht nur in ihr erstes Major-Viertelfinale brachte, sondern ihr auch das Debüt in den Top 20 der Welt sicherte.
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka war eine Nummer zu groß, doch das schmälert weder den Fortschritt noch das Ausrufezeichen bei diesem Turnier, zumal Lobeshymnen von einigen der besten Spieler der Branche folgten. In der Live-Rangliste steht sie nach einem Sprung um sieben Plätze als Nummer 20 der Welt. Das sind 600 Punkte Rückstand auf ihre Doppelpartnerin und ebenfalls hochtalentierte Teenagerin Mboko.

Andreeva und Mboko festigen Plätze in den Top 20

Während dies für Jovic Neuland ist, hat Mboko diesen Prozess bereits durchlaufen. Der Triumph bei den Canadian Open katapultierte sie fest in die Top 30 der Welt, und positive Ergebnisse seither trieben sie noch weiter nach oben.
Dazu gehörten der Titel bei den Hong Kong Open Ende 2025 und ein Finale beim Adelaide International, wo Andreeva zu stark war. Diese Form nahm sie mit zu den Australian Open, wo sie erstmals die dritte Runde überstand. Leider wartete, ähnlich wie bei Jovic, Sabalenka, und sie konnte die zweifache Championess nicht entthronen.
In der Live-Rangliste klettert sie auf Platz 13 der Welt und nähert sich den Top 10. Andreeva wiederum gilt trotz ihres jungen Alters von 18 Jahren und erst wenigen Jahren auf Tour weithin als Top-10-Spielerin.
Wie bereits geschrieben, startete die Russin mit dem Titel beim Adelaide International ins Jahr, bevor sie in Melbourne auf dem Court sehr souverän wirkte. Sie schien eine ernsthafte Außenseiterin für den Titel zu sein, wurde jedoch in Runde vier von Svitolina überrollt. Sie bleibt die Nummer sieben der Welt, mit vielen Punkten auf dem Spiel, da sie in den kommenden Monaten ihre zwei WTA-1000-Titel verteidigen muss.
Fazit: Diese drei Talente haben allesamt nachgewiesen, dass sie an der Spitze des Sports ernsthafte Anwärterinnen sind, besonders Andreeva, die bereits länger als ihre Mitstreiterinnen dabei ist. Jetzt geht es darum, die positive Form in der Rangliste fortzuschreiben, unterwegs Titel einzusammeln und auf der Jagd zu sein, die besten Tennisspielerinnen der Welt zu sein – nicht nur in der Zukunft, sondern schon jetzt.
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