Iga Swiatek wurde von der Security der
Australian Open aufgehalten, als sie fürs Aufwärmen vor ihrem Viertelfinale im Gym ankam. Die sechsfache Major-Siegerin durfte ohne ihre Akkreditierung nicht hinein – ein Moment, der in der Turnier-TV-Übertragung festgehalten wurde.
Viertelfinale-Insider erklärt Swiateks Security-Panne und Rybakina-Gefahr
In den Stunden vor Swiateks Auftritt auf dem Court für ihr
Viertelfinal-Duell gegen Elena Rybakina erlebte sie eine ungewöhnliche Situation mit den Sicherheitskräften. Im
Video ist zu sehen, wie Swiatek etwas eilig ankommt und versucht, die Anlagen im Melbourne Park zu betreten, beim Passieren des Kontrollpunkts jedoch nicht problemlos durchkommt.
Und obwohl sie die Nummer 2 der Welt ist, musste Swiatek ihre Akkreditierung vorzeigen, um Zugang zu den Turnierbereichen zu erhalten – die sie nicht bei sich hatte. Kurz darauf rief sie sichtlich ihr Team an, damit es die Akkreditierung aus dem Hotel bringt, sodass sie ihre Vorbereitung aufnehmen konnte, bevor sie die Rod Laver Arena betrat.
Die 24-Jährige erreichte nach einer bislang starken Kampagne zum dritten Mal in ihrer Karriere das Halbfinale der
Australian Open. Auf dem Weg dorthin besiegte sie Yue Yuan (7:6, 6:3), Marie Bouzkova (6:2, 6:3), Anna Kalinskaya (6:1, 1:6, 6:1) und die lokale Überraschung Madison Inglis (6:0, 6:3).
Bereits 2022 stand Swiatek erstmals im Halbfinale, verlor jedoch gegen Danielle Collins (6:4, 6:1), während sie im Halbfinale 2025 einen Matchball vergab und schließlich im Tie-Break des dritten Satzes gegen die spätere Siegerin Madison Keys unterlag (5:7, 6:1, 7:6).
Swiatek und Rybakina beleben ihre Rivalität im Australian-Open-Viertelfinale neu
Diesmal trifft Swiatek auf eine heikle Gegnerin in Elena Rybakina, gegen die sie knapp mit 6:5 im
Head-to-Head führt (5:3 auf Hartplatz). Ihr jüngstes Duell gab es erst vor zwei Monaten bei den WTA Finals, wo die Kasachin in der Round-Robin-Phase nach Satzrückstand 3:6, 6:1, 6:0 gegen Swiatek gewann.
Bereits bei den
Australian Open 2023 trafen sie in derselben Runde aufeinander, im Achtelfinale. Damals waren beide die jüngsten Grand-Slam-Siegerinnen: Rybakina aus Wimbledon 2022, und Swiatek später von den US Open. In Melbourne dominierte Rybakina, die anschließend ihr zweites Grand-Slam-Finale erreichte — auch wenn sie dort letztlich gegen Aryna Sabalenka verlor, die ihren ersten Major-Titel holte.