Elena Rybakina setzte ein Ausrufezeichen, nachdem sie Iga Swiatek im Viertelfinale der Australian Open besiegt hatte. Die Kasachin nutzte einen entscheidenden Moment im ersten Satz, riss das Momentum an sich und zog ins Halbfinale von Melbourne ein, wo sie nun auf ihre nächste Gegnerin zwischen Jessica Pegula und Amanda Anisimova wartet.
Matchbericht zeigt, wie Rybakina das Momentum dreht und dominiert
Die Kasachin überwand anfängliche Aufschlagprobleme und feierte einen deutlichen Sieg, indem sie acht der letzten neun Spiele gewann. Rybakina steht nun nur noch einen Schritt vor dem Finale, in dem sie auf die Siegerin des rein amerikanischen Duells trifft, das für die Nachtsession angesetzt ist.
Die Kasachin setzt ihre makellose Form fort, die sie seit Ende 2025 trägt, und kommt auf 18 Siege in ihren letzten 19 Auftritten sowie auf ihren neunten Erfolg in Serie gegen eine Top-10-Spielerin. Swiatek verabschiedet sich derweil im Viertelfinale aus den Australian Open und bleibt weiterhin ohne den weiteren Major-Titel, der zum Karriere-Grand-Slam fehlt.
Rybakina nutzt spät die Chance und holt engen Auftaktsatz
Rybakina begann mit einem abgegebenen ersten Aufschlagspiel. Sie brachte nur einen ihrer ersten fünf ersten Aufschläge ins Feld, und Swiatek holte sich nach einem Vorhandfehler der Gegnerin ein frühes Break. Die Polin konnte den frühen Vorteil jedoch nicht nutzen, und Rybakina stellte das Rebreak umgehend her.
In den folgenden Spielen stabilisierten sich beide und hielten ihren Aufschlag ohne größere Probleme. Mit fortschreitendem Satz war es Rybakina, die – trotz niedrigerer Quote beim ersten Aufschlag – ihre Servicegames souveräner durchbrachte. Auf der anderen Seite tat sich Swiatek in längeren Ballwechseln schwer und litt besonders, wenn Rybakina mit der Rückhand die Linie entlang angriff und Swiateks Vorhand anvisierte, die nicht so durchschlagend war wie gewöhnlich.
Rybakina hielt den Druck hoch, ging mit 6:5 in Führung, und als alles auf einen Tie-Break hindeutete, gab Swiatek ein paar Breakchancen ab. Rybakina sicherte sich den Satz nach einem unerzwungenen Fehler Swiateks bei einer Vorhand cross.
Rybakina dominiert, als das Momentum klar kippt
Rybakina hatte die Kontrolle übernommen und startete solide in den zweiten Satz, bevor sie nach einem schwachen Aufschlagspiel von Swiatek ein Break zu Null holte. Die sechsfachen Major-Siegerin gewann nur 50% der Punkte über den ersten Aufschlag und 17% über den zweiten, beging neun unerzwungene Fehler gegenüber fünf bei Rybakina und schlug lediglich drei Winner im Vergleich zu 13 ihrer Gegnerin.
Swiatek konnte nur eines ihrer Aufschlagspiele halten, und Rybakina sicherte sich ein Doppelbreak zum 5:1. Beim Aufschlag zum Match machte die ehemalige Wimbledon-Siegerin mit einem Ass den Sack zu. Rybakina besiegelte den Sieg nach einer Stunde und 35 Minuten und untermauert mit einem 7:5, 6:1 ihren Anspruch auf den Titel bei den Australian Open.
Die Finalistin von 2023 wartet nun auf ihre nächste Gegnerin, die im zweiten Match auf der Rod Laver Arena zwischen den US-Amerikanerinnen Jessica Pegula und Amanda Anisimova ermittelt wird — den einzigen Amerikanerinnen, die nach den Viertelfinal-Niederlagen von Coco Gauff und Iva Jovic noch im Feld sind.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
Sein Anspruch ist eine präzise, transparente und verantwortungsvolle Berichterstattung. Er legt Wert auf klare Quellenstandards und stellt sicher, dass Inhalte bei neuen, verifizierten Informationen zeitnah aktualisiert werden.
🚨 Fun fact: Rybakina hasn't dropped a single set on her way to the semifinal and she sealed the deal with an ace here!
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