Zwei aufstrebende Talente auf der WTA-Tour werden erneut gemeinsam auf dem Court aufschlagen – eine ohnehin schon spannende Partnerschaft mit Potenzial für eine hochkarätige Rivalität in der Zukunft.
Alexandra Eala und
Iva Jovic sind wieder vereint und hoffen auf weiteren Erfolg beim
Indian Wells.
Wie bereits regelmäßig bei beiden zu sehen, wagen sie sich erneut ins Damendoppel – mit dem Ziel, tief ins Turnier vorzudringen, jedoch ohne den Druck, den sie im Einzel verspüren.
Doppel-Erfahrung im Jahr 2026
Es ist nicht ihr erstes gemeinsames Auftreten: Beim ASB Classic traten sie bereits als Paar an. Sie machten einen starken Job und besiegten Elina Svitolina und Venus Williams
7:6(7), 6:1 in einem mit Spannung erwarteten Duell, in dem sich die Jugend gegen die Erfahrung durchsetzte. Ein Walkover im Viertelfinale brachte sie mit nur einem Sieg auf dem Konto ins Halbfinale. Die an drei gesetzten Yifan Xu und Zhaoxuan Yang erwiesen sich dann als zu stark und setzten sich 7:5, 6:3 durch.
Seitdem hat Eala an zwei Doppelturnieren teilgenommen. Das erste war bei den Australian Open, wo ihr Lauf an der Seite von Ingrid Martins in der ersten Runde endete. Anschließend stand sie mit der asiatischen Mitstreiterin Janice Tjen auf dem Court, die im vergangenen Jahr auf der Tour großen Eindruck hinterlassen hat. Das Duo erwies sich als gefährliche Kombination und erreichte das Halbfinale, ehe es in zwei Sätzen ausschied.
Jovic wiederum sorgte Down Under für Schlagzeilen, als sie eine weitere spannende Partnerschaft formte – diesmal mit ihrer guten Freundin Victoria Mboko. Beide starteten hervorragend ins Jahr und waren in Melbourne kurz davor, dies auch auf dem Platz zu beweisen. In einem hochdramatischen Duell gegen die an vier gesetzten Elise Mertens und Shuai Zhang vergaben Jovic und Mboko drei Matchbälle, während Mertens und Zhang einem Aus entkamen. Der Trost für Jovic und Mboko: Ihre Bezwingerinnen holten später den Titel. Jovic kehrte in Texas beim ATX Open Austin ins Doppel zurück. An der Seite von Mary Stoiana hatten sie gegen Kimberly Birrell und Catherine McNally keine Chance.
Eala debütiert in Indian Wells, Jovic kehrt an ihren Ausgangspunkt zurück
Wieder vereint treffen Eala und Jovic zum Auftakt auf Hailey Baptiste und Jelena Ostapenko – eine heikle Erstrundenhürde. Sie wollen nicht nur im Doppel, sondern auch im Einzel bleibenden Eindruck hinterlassen. Die äußerst populäre Filipina wird voraussichtlich einen großen Teil ihrer Ranglistenpunkte verlieren, da nach diesem Turnier ihre Halbfinal-Verteidigung in Miami ansteht. Dort gelang ihr der Durchbruch, und sie hofft auf ein ähnliches Abschneiden. Der Fokus liegt jedoch auf ihrem Debüt in Indian Wells, wo entweder Dayana Yastremska oder Zhang die erste Gegnerin ist.
Jovic erhält dank ihres Rankings ebenfalls ein Freilos für die zweite Runde, sodass ihr starker Start in das Jahr 2026 nach einem kleinen Ausrutscher in Austin wohl weitergeht. Die 18-Jährige gab ihr WTA-1000-Debüt bei diesem Turnier im Vorjahr als Wildcard, besiegte Julia Grabher in drei Sätzen und lieferte anschließend Jasmine Paolini in Runde zwei einen guten Kampf, unterlag jedoch. Diesmal muss sie sich nicht um die erste Runde sorgen. Zum Auftakt wartet eine von Sloane Stephens oder Camila Osorio.
Iva Jovic jubelt auf dem Court bei den Guadalajara Open