Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat ihren Auftakt beim Brisbane International souverän gemeistert und die Belarussin fegte in nur 48 Minuten mit 6:0, 6:1 in der zweiten Runde an Cristina Bucsa vorbei.
Sabalenka dominiert in Brisbane: 6:0, 6:1 – Warnsignal vor den Australian Open
Die Mühelosigkeit dieses Sieges dürfte ihren Rivalinnen vor den Australian Open, die am 18.01.2026 beginnen, eine Warnung sein. Den ersten Satz gewann sie in nur 22 Minuten, für den zweiten benötigte sie 26 Minuten und gab lediglich ein Spiel ab, da die Spanierin der Wucht und Überlegenheit ihrer Gegnerin nichts entgegensetzen konnte.
Es war technisch gesehen nicht ihr erstes Match der Saison, da Sabalenka vergangene Woche im viel kritisierten Show-Event gegen Nick Kyrgios, dem sogenannten Battle of the Sexes, spielte. Nach dem Match sagte sie jedoch, dass es sich am Ende als lohnende Übung erwiesen habe.
Aus ihrer Sicht half es ihr, sich auf dieses Duell vorzubereiten, ebenso wohl die Tatsache, dass sie diese Begegnung verlor, was ihren Antrieb verstärkte, gegen Bucsa gleich zum Auftakt ein Ausrufezeichen zu setzen, während sie in wenigen Wochen auf die Australian Open zusteuert.
„Ich meine, wenn du gegen einen Mann spielst, ist die Intensität komplett anders“, sagte sie. „Vor allem, wenn es Nick ist, der bei jedem zweiten Schlag einen Stoppball spielt. Du läufst viel, das war ein großartiges Fitnessprogramm für mich. Und heute war ich so: puh, lass uns laufen, you know. Diese Exhibition war spaßig. Es war eine große Herausforderung“, fügte sie hinzu. „Ich denke, wir haben enorm viel Aufmerksamkeit auf Tennis gelenkt. Es ging nicht darum, irgendwem etwas zu beweisen, sondern zu zeigen, dass Tennis richtig groß sein kann.“
Nun trifft sie in der nächsten Runde auf die zurücktretende Sorana Cirstea, die später am Abend Jelena Ostapenko ausschaltete und trotz ihres nahenden Abschieds keinerlei Anzeichen des Nachlassens zeigt, sondern den Sport möglichst auf einem Hoch verlassen will – und genau das gelingt ihr derzeit.
Wahrscheinlich wartet in der Spätphase im Viertelfinale Madison Keys, eine Neuauflage der Begegnung, die die Amerikanerin im Finale der Australian Open für sich entschied. Keys setzte sich in ihrem Match gegen eine Landsfrau durch und schlug McCartney Kessler mit 6:4, 6:3.
Weitere Ergebnisse: In einem nun russisch-österreichischen Duell bezwang Diana Shnaider Anastasia Potapova recht souverän mit 6:1, 6:3. Daria Kasatkina war in der ersten Runde von Potapova geschlagen worden, und das Weiterkommen zur Partie gegen Shnaider blieb ihr verwehrt. Shnaider, die nach ihrem Richtung Top 10 führenden Lauf 2025 ins Straucheln geraten war, hofft nun auf eine bessere Saison und hat einen guten Auftakt mit ein paar Siegen hingelegt. Sofia Kenin unterlag Ekaterina Alexandrova, die Top-10-Spielerin gewann mit 7:6, 6:3.
Wie erwähnt siegte Cirstea mit 6:2, 7:6 gegen Ostapenko. Karolina Muchova hat soeben ihr Match gegen Ajla Tomljanovic begonnen, während Marie Bouzkova auf Paula Badosa trifft, und schließlich startet WTA-Finals-Siegerin Elena Rybakina nach einem kurzen Einsatz im World Tennis Continental Cup nun richtig ins Jahr und spielt gegen Shuai Zhang.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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