Das Porsche Tennis Grand Prix, besser bekannt als die
Stuttgart Open, findet vom 13.04.–19.04.2026 statt und lockt zahlreiche Topnamen an. Das Turnier steht in dieser Woche neben Rouen als einziges Event auf dem WTA-Kalender nahezu für sich.
Doch warum spielen so viele Topspielerinnen aus den
WTA Rankings dort? Wie der Name verrät, wird es von Porsche ausgerichtet und hat schon oft zahlreiche Markenbotschafterinnen automatisch angezogen, darunter Angelique Kerber,
Iga Swiatek, Emma Raducanu und zuletzt als neuestes Teammitglied auch Eva Lys.
Ein Turnier, das in der Vergangenheit Preis um Preis als eines der bestorganisierten der WTA-Tour gewann, bietet zudem eine besondere Indoor-Atmosphäre. Diese liegt zwar bestimmten Spielerinnen wie Ekaterina Alexandrova, Jelena Ostapenko und anderen eher, ist aber ein einzigartiger Bestandteil des Kalenders.
Nach dieser Woche geht es weiter nach Madrid, wo bekanntermaßen eine Serie von feuchten Sandplatzturnieren im Freien beginnt. Da man ohnehin bereits in Europa ist, zieht das im Vorfeld traditionell viele Stars an.
Für viele WTA-Stars, die die schönen Dinge des Lebens schätzen, ist das Turnier zudem attraktiv: Neben dem hohen Preisgeld fährt die Siegerin in diesem Jahr auch mit einem 911 Carrera S Cabriolet vom Court, der schmuck auf dem Platz steht und auf seine neue Besitzerin wartet.
Elena Rybakina gewann 2024 bekanntlich den Titel und witzelte, sie könne eigentlich nicht fahren. Sie lernte jedoch infolge des Triumphs schnell und fährt, zumindest seit dem vergangenen Jahr, den besagten Porsche auch abseits des Courts – ein Titel, der sich also lohnt.
Wer spielt in Stuttgart?
Doch wer schlägt in diesem Jahr auf? 14 der Top 20 und sieben der Top 10 spielen in Stuttgart. Zwar ist
Charleston als WTA 500 gut besetzt, doch im Vergleich wirkt Stuttgart, was die Dichte an Topnamen betrifft, oft und auch diesmal wie ein WTA 1000.
Es zieht sogar Spielerinnen an, die höher dotierte Turniere im Nahen Osten zu Saisonbeginn ausließen, nun aber in dieser Phase verstärkt antreten.
Aryna Sabalenka kehrt zurück und stand bereits mehrfach im Finale, berüchtigterweise noch ohne Titel – sogar zu Zeiten, als Ashleigh Barty noch auf der Tour war und diesen Pokal gewann.
Iga Swiatek returns again to Stuttgart.
Elena Rybakina gewann 2024 den Titel und tritt 2026 wieder an. Im Vorjahr spielte sie stattdessen den Billie Jean King Cup. Zudem starten Iga Swiatek, Coco Gauff, Jasmine Paolini, Elina Svitolina und Mirra Andreeva. Wirklich fehlen nur wenige, etwa Jessica Pegula und Amanda Anisimova.
Hinzu kommt, wie erwähnt, Alexandrova, die sicher im Umfeld der vielen Stars auf den Indoor-Hartplätzen erneut heraussticht. Weitere große Namen sind Karolina Muchova, Anna Kalinskaya, Jelena Ostapenko, Leylah Fernandez, Zheng Qinwen sowie ein deutsches Trio mit Wildcards, darunter die genannte Lys.
Die nunmehr Weltranglisten-77., die während ihres Aufstiegs lukrative Sponsoringdeals mit Lacoste sowie La Roche-Posay und Westwing unterschrieben hat, kehrt trotz jüngster Verletzungen nach Stuttgart zurück – zu einem Zeitpunkt, der bislang der beste ihrer Karriere ist. Ebenso dabei sind die aufstrebende Deutsche Ella Seidel und Laura Siegemund.
Es ist also nicht nur der Reiz des Autos: Das Turnier dient auch als Vorbild, was die Organisation angeht – in einer Phase, in der der Spielplan heiß diskutiert wird und die Stars selektiver planen. Dennoch scheinen sie sich alle in Stuttgart zu versammeln.