Die Weltranglisten-85.
Alycia Parks hat enthüllt, dass sie erst vor einer Woche eine Trainingseinheit mit der 23-fachen Grand-Slam-Siegerin
Serena Williams absolviert hat, was Spekulationen über ein mögliches Comeback befeuert. Laut Parks ist die ehemalige Nummer 1 der Welt „topfit“ und „würde die Tour auseinandernehmen“, sollte sie zurückkehren.
News-Update zu Serena Williams und Alycia Parks befeuert Comeback
Jedenfalls gibt es keine Bestätigung für ein Comeback von Serena Williams, die bereits zu Beginn der Gerüchte klargestellt hatte, dass sie nicht auf die Tour zurückkehren werde, auch wenn das die Fans angesichts widersprüchlicher Signale nicht vollständig überzeugt hat.
Williams wurde jedoch seit dem vergangenen Jahr beim Training und auf dem Platz gesehen, auch wenn man sie bislang nicht mit anderen Profis trainieren sah. Schon gar nicht mit einer Top-100-Spielerin wie Alycia Parks, die zudem mit starken Ergebnissen in das Jahr gestartet ist, mit dem Viertelfinale beim Ostrava Open und erfolgreicher Qualifikation beim WTA 1000 Qatar Open.
Die ehemalige Top-40-Spielerin ist solide ins Jahr gestartet, liegt aktuell auf Rang 42 im WTA Race und bereitet ihr Debüt beim WTA Qatar Open gegen die an 15 gesetzte Diana Shnaider vor. Vor einer Woche — in den USA — bestätigte Parks in einem Interview mit
Tennis Majors, dass sie sich für den Nahost-Swing mit niemand Geringerer als Serena Williams vorbereitet habe.
„Ich habe tatsächlich letzten Montag mit ihr trainiert. Und ich habe ihr gestern geschrieben. Sie ist definitiv eine gute Mentorin für mich und hat mir sehr geholfen, besonders in meinen Trainings“, sagte die 25-jährige Amerikanerin. „Sie ist in großartiger Verfassung. Ich glaube, sie würde die Tour dominieren.“
Serena Williams’ ITIA-Registrierung befeuert Comeback-Spekulationen
Alles begann, als Journalist Ben Rothenberg im vergangenen Dezember enthüllte, dass Serena Williams die Wiederaufnahme in den Registered Testing Pool der ITIA beantragt habe. Damit wurde die 44-Jährige für ein mögliches Comeback sechs Monate nach Angabe von Zeitfenster und Adresse für unangekündigte Dopingkontrollen berechtigt.
Dies ist das einzige Hindernis für eine Rückkehr auf den Platz. Ist es ausgeräumt, wäre Serena Williams startberechtigt für offizielle Turniere — höchstwahrscheinlich per Wildcard (da sie kein Ranking hat) —, und nur wenige Turniere würden zögern, einer wohl größten Spielerin der Geschichte eine Einladung auszusprechen.
Als Rothenberg die Nachricht auf seiner Plattform
Bounces veröffentlichte, bestätigte Serena später in sozialen Medien, dass sie nicht auf den Court zurückkehren werde. Weniger entschieden äußerte sie sich einige Wochen später in der
Today Show auf die Frage nach einem Comeback: „Ich habe einfach Spaß und genieße gerade mein Leben. Ich weiß nicht, ich werde einfach sehen, was passiert.“
Venus’ aktuelle Form liefert Kontext für Serenas mögliches Comeback
Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin ist bereits 44 Jahre alt, doch ihre Rückkehr wirkt mit fortschreitender Zeit plausibler. In diesem Jahr haben wir bereits ihre ältere Schwester Venus Williams im Einsatz gesehen: drei Einzelturniere und zwei Doppel — an der Seite von Elina Svitolina in Auckland und Ekaterina Alexandrova bei den Australian Open.
Zwar hat Venus 2026 noch keine Siege verbucht, jedoch bereits 2025. Beim DC Open im vergangenen August besiegte sie die Weltranglisten-35. Peyton Stearns im Rahmen eines gelungenen nordamerikanischen Hardcourt-Swings. Queen V trat zudem bei mehreren Turnieren an, darunter bei den US Open (Einzel, Doppel und Mixed). Dort legte sie an der Seite von Leylah Fernandez eine bemerkenswerte Doppel-Kampagne hin, erreichte das Viertelfinale und unterlag erst der Weltranglistenersten Katerina Siniakova und Taylor Townsend. Auf dem Weg dorthin feierten sie drei Siege in Serie und schalteten die an 6 gesetzten (Kichenok/Perez) sowie die an 12 gesetzten (Alexandrova/Zhang) aus.
Ein mögliches Serena-Comeback könnte darauf abzielen, im Doppel an der Seite ihrer Schwester Venus anzutreten — vielleicht ein Traum für die nostalgischsten Fans der glorreichen Williams-Jahre. Da Serena sich im Dezember in den ITIA-Anti-Doping-Pool eingetragen hat, könnte sie Anfang Juni wieder spielberechtigt sein — was bedeuten würde, dass wir sie im besten Fall in Wimbledon oder vielleicht bei den US Open sehen. Ob Serena letztlich zurückkehrt, wird die Zeit zeigen, auch wenn die Zeichen zunehmend auf ein Comeback hindeuten.