„Leider kann Elena nicht teilnehmen“: Rybakina sagt ihre Teilnahme am Stuttgarter Nebenevent ab, bleibt aber im Hauptfeld

WTA
Montag, 13 April 2026 um 7:00
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Elena Rybakinas Vorbereitung auf die Sandplatzsaison 2026 hat eine ungewisse Wendung genommen: Die Kasachin zog sich von einem Vorevent vor dem WTA-500-Turnier in Stuttgart zurück. Die Weltranglistendritte, die seit den Miami Open nicht mehr gespielt hat, steht weiterhin offiziell im Hauptfeld der WTA 500, ist jedoch noch nicht in Deutschland eingetroffen.
Rybakina sollte die One Point Challenge anführen, eine Kurzformat-Exhibition, die vor Beginn des Hauptfelds in Stuttgart ausgetragen wird. Das Format, inspiriert von ähnlichen Initiativen bei den Australian Open, lässt Profis und Prominente in Ein-Punkt-Duellen gegeneinander antreten und bietet einen leichteren Einstieg in die Turnierwoche.
Ihre Absenz kommt zu einem markanten Zeitpunkt, zumal sie nach dem Rückzug von Aryna Sabalenka als Topgesetzte in Stuttgart antreten sollte. Trotz dieser Chance bestehen Zweifel an ihrer körperlichen Verfassung und Einsatzbereitschaft, da sie seit ihrer Halbfinalniederlage gegen Sabalenka in Miami kein Match bestritten hat.
Während die Turnierveranstalter klargestellt haben, dass ihr Start im Hauptfeld weiterhin besteht, ist Rybakina derzeit die einzige Topspielerin, die noch nicht in Stuttgart angekommen ist. Im Gegensatz dazu haben Spielerinnen wie Iga Swiatek und Coco Gauff die Vorbereitung vor Ort bereits aufgenommen, was den Unterschied im Bereitschaftsgrad unter den Topanwärterinnen unterstreicht.

Rückzug vom Stuttgarter Auftakt wirft Fragen auf

Rückzug vom Stuttgarter Auftakt wirft Fragen auf Der Stuttgart Open bestätigte Rybakinas Rückzug von der One Point Challenge in einer offiziellen Mitteilung und stellte die Entscheidung als ausschließlich auf das Showevent beschränkt dar. Das Turnier betonte, dass sich an ihrer Teilnahme am Hauptfeld nichts geändert habe, auch wenn ihr Fehlen bei den frühen Aktivitäten auffällt.
„Leider kann Elena Rybakina morgen nicht am Event teilnehmen, aber wir freuen uns darauf, sie nächste Woche zu ihrem ersten Match auf dem Centre Court zu sehen.“
Die Formulierung lässt die Erwartung offen, dass Rybakina dennoch antritt, liefert jedoch keine Klarheit über ihren aktuellen Zustand oder die Gründe für den späten Rückzug. In jedem Fall wird die Exhibition mit zwei der großen Turnierstars stattfinden: der an Position vier gesetzten Elina Svitolina (Weltrangliste Nr. 7) und der ehemaligen Weltranglistenzweiten Paula Badosa.
Rybakinas Miami-Kampagne, in der sie im Halbfinale von Sabalenka besiegt wurde, markierte ihren letzten offiziellen Einsatz. Seither hat sie an keinem Turnier teilgenommen, wodurch Stuttgart zu einem wichtigen Test ihres Umstiegs auf Sand wird, einen Belag, auf dem sie zwar konkurrenzfähig, aber weniger dominant agiert als auf Hartplatz.

Badosa und Svitolina springen als Ersatz ein

In Rybakinas Abwesenheit reagierte das Turnier zügig und nominierte Paula Badosa und Elina Svitolina als Teilnehmerinnen der One Point Challenge. Beide stehen ebenfalls im Hauptfeld von Stuttgart.
Badosas Teilnahme erfolgt vor dem Hintergrund jüngster Terminkritik, nachdem sie sich für Stuttgart entschieden hat, obwohl sie zuvor eine Wildcard für die Open de Rouen angenommen hatte. Die Spanierin schied in Linz früh aus und sucht in Stuttgart eine neue Gelegenheit, Punkte zu sammeln und in der Rangliste Plätze gutzumachen, nachdem sie derzeit bis auf Weltrangliste Nr. 105 zurückgefallen ist.
Svitolina wiederum präsentiert sich in der Saison 2026 in starker Form. Die Ukrainerin steht aktuell auf Rang 7 der Welt und hat in diesem Jahr bereits 20 Matches gewonnen, dazu einen Titel beim ASB Classic. Ihre Konstanz macht sie in den ersten Monaten der Saison zu einer der verlässlichsten Akteurinnen auf der Tour.
Zwischen den beiden Ersatzspielerinnen gibt es zudem eine potenzielle sportliche Schnittmenge, da Svitolina in Stuttgart auf die Siegerin von Badosas Erstrundenmatch gegen Eva Lys wartet. Das verleiht ihrer Präsenz über den Showcharakter hinaus unmittelbare Relevanz.
Rybakina wiederum peilt ihr mögliches Debüt am Mittwoch, den 15.04., nach einem Freilos in Runde eins an und wartet noch auf ihre Gegnerin. Sie trifft auf die Siegerin zwischen Tamara Korpatsch (lokale Wildcard) und Diana Shnaider, während im Viertelfinale ein mögliches Duell mit prominenten Gegnerinnen wie Alexandra Eala oder Jasmine Paolini winkt.
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