Zwei der hitzigsten Stars auf der WTA-Tour trafen im Doppel aufeinander und gerieten ungewollt aneinander, als
Laura Siegemund im Gesicht von
Jelena Ostapenko getroffen wurde – der Schlag der früheren French-Open-Siegerin ließ Siegemund sichtbar gezeichnet zurück.
Ostapenko spielte im Damendoppel bei den
Australian Open an der Seite der ikonischen Hsieh Su-wei. Das Duo gewann sein Auftaktmatch, bevor es kampflos weiterkam, da Anastasia Potapova und Olga Danilovic ihren Auftritt vorzeitig zurückzogen, was der Lettin und der Taiwanerin mehr Zeit zur Regeneration verschaffte.
Am Montag trafen sie auf
Laura Siegemund, die im Einzel gegen Maddison Inglis verloren hatte, die anschließend in einer überraschenden Serie gegen Iga Swiatek im Achtelfinale ausschied. Ebenso die frühere Einzelchampioness Sofia Kenin. Ostapenko und Su-wei hatten die Partie im Griff und nahmen ihren Gegnerinnen im ersten Satz zweimal den Aufschlag ab. Im zweiten waren sie auf dem besten Weg zu einem klaren Sieg, bis zum siebten Spiel des Matches.
Beim Stand von 6:3, 5:1 rückte Ostapenko ans Netz vor und jagte einen kraftvollen beidhändigen Rückhand-Schlag direkt auf den Körper der Deutschen. Sie reagierte schnell und hielt den Ball mit einem unbequemen Vorhandschlag im Spiel.
Ostapenko setzte dann mit einer weiteren wuchtigen Rückhand nach, diesmal traf sie Siegemund ins Gesicht. Die Wucht des Schlages warf sie zu Boden, während ihr der Schläger aus der Hand glitt. Nach wenigen Sekunden stand sie wieder auf. Kenin eilte zur Hilfe, während Ostapenko sich entschuldigte.
Ostapenko und Su-wei gewannen schließlich 6:3, 6:2. Sie hätten mit einer Neuauflage ihres Matches gegen Townsend und Siniakova aus dem Vorjahr im Finale gerechnet, doch Anna Danilina und Aleksandra Krunic durchkreuzten diese Pläne.