Für die meisten Topnamen in den ATP- und WTA-Kabinen gibt es über Weihnachten kaum Verschnaufpausen: Zahlreiche Stars reisen nach Asien zu Show-Events, bevor die Saison eine Woche später startet – zuletzt kam eine weitere Bestätigung hinzu.
Der World Tennis Continental Cup steigt vom 26.–28.12.2025 und bringt Belinda Bencic, Arthur Fils, Wang Xinyu, Zhang Zhizhen sowie bemerkenswerterweise Andrey Rublev, Elena Rybakina, Iga Swiatek und Flavio Cobolli an den Start.
Gespielt wird in Shenzhen, während zeitgleich in Macau eine zweitägige Exhibition mit Mirra Andreeva, Jakub Mensik, Jack Draper, Juncheng Shang und Alexandra Eala vom 27.–28.12. stattfindet. Conchita Martinez, Coach von Andreeva, und Li Na führen dort die beiden Teams als Kapitäninnen.
Auch in Dubai kommt es am 28.12. zum Showduell: Aryna Sabalenka trifft bei der Battle of the Sexes auf Nick Kyrgios. Für viele Topspieler endet die Saison zwar offiziell, die Pause fällt jedoch äußerst kurz aus.
World Tennis League und Rückkehr von „Radalcaraz“
Carlos Alcaraz, Emma Raducanu, Amanda Anisimova und andere absolvieren Anfang Dezember in den USA weitere Exhibitions. Details zur World Tennis League, traditionell ein Dezember-Termin, stehen ebenfalls noch aus; in den sozialen Kanälen wird ein Wechsel nach Indien für 2025 angeteasert, nachdem das Turnier bislang meist in den VAE beheimatet war. Zudem trifft Venus Williams in Kürze in einem Einzel-Showmatch auf Madison Keys.
Für viele Topstars ist dies häufig der erste Wettkampfeinsatz der Saison. Dazu kommt der United Cup, der diesmal nicht an Neujahr startet, aber ebenso wie das Mannschaftsevent, an dem unter anderem Draper, Raducanu und Swiatek teilnehmen, nur wenige Tage nach den frisch angekündigten Exhibitions liegt – die Reise nach Australien ist somit programmiert.
Rybakina etwa hat bereits für Brisbane und Adelaide zu Saisonbeginn gemeldet, wo parallel ATP- und WTA-Turniere stattfinden; zudem wird in dieser Woche in Hongkong gespielt. Für viele ist es der letzte Härtetest vor dem eigentlichen Auftakt.
Der Ablauf unterscheidet sich allerdings vom Vorjahr, als wegen des früheren Saisonstarts manche Exhibitions sogar am Weihnachtstag stattfanden. Macau, wo vor allem Rublev und Muchova aufschlugen, endete am 25.12. – Tennis also buchstäblich das ganze Jahr über.
Über das Format in Shenzhen ist noch wenig bekannt; angekündigt sind zehn Matches. Es dürfte daher eher nicht dem Teamformat von Macau folgen, sondern als klassischer K.-o.-Wettbewerb ausgetragen werden.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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