Arthur Fils hat seit seiner Rückkehr auf den Platz nach einer Auszeit bereits Eindruck hinterlassen. Die Gespräche verlagerten sich nun abseits des Courts auf Neuigkeiten über den Franzosen, der Goran Ivanisevic in sein Team geholt hat.
News-Update zu Fils und Ivanisevic: neuer Coach, neue Ziele
Der ehemalige Weltranglisten-Zweite hat sich über die Jahre als Coach einen herausragenden Ruf erarbeitet, als er mit Novak Djokovic zusammenarbeitete. Es war eine florierende Partnerschaft von 2019 bis 2024. In dieser Zeit betreute er den Serben bei 12 Grand-Slam-Triumphen und festigte dessen Platz in den Tennis-Geschichtsbüchern.
Zuvor trainierte er drei Jahre lang Marin Cilic und sah zu, wie dieser bei den US Open 2014 seinen einzigen Grand-Slam-Titel holte. Es folgten Engagements bei Tomas Berdych und Milos Raonic vor seiner Zeit mit Djokovic. Danach absolvierte er 2025 sehr kurze Stationen bei Elena Rybakina und Stefanos Tsitsipas, wobei er im Streit ausschied, nachdem er den Griechen scharf kritisiert hatte und dessen Formkrise samt Absturz in der Rangliste anhielt.
Nun hat er seinen ersten Trainerjob seitdem und soll sein Können auf das äußerst spannende Talent Fils übertragen. Der 21-Jährige setzte im vergangenen Jahr deutliche Ausrufezeichen und schaffte mit starken Ergebnissen den Durchbruch auf die große Bühne.
Er erreichte drei Masters-1000-Viertelfinals in Serie. Die ersten beiden kamen beim Indian Wells Open und Miami Open, bevor er auch beim Monte Carlo Masters auf dieser Stufe ausschied. Zweimal hieß sein Bezwinger Carlos Alcaraz. Anschließend spielte er bei Roland Garros, zog dann jedoch aufgrund einer Verletzung im unteren Rücken zurück. Er versuchte zu Beginn der nordamerikanischen Hartplatzsaison sein Comeback, doch das erwies sich als verfrüht. Den Rest des Jahres 2025 verbrachte er an der Seitenlinie, wodurch die Chance, seinen Aufstieg in der Rangliste fortzusetzen, vorerst gestoppt wurde.
Vielversprechender Start von Fils in die Saison 2026
Unter Ivanisevic will Fils den nächsten Schritt machen. Die Anzeichen sind bereits vielversprechend. Die Australia-Saison musste er auslassen, weil seine Verletzung nicht rechtzeitig ausheilte, doch beim Open Occitanie war er bereit für den Wiedereinstieg. Die Rückkehr auf heimischem Boden war der perfekte Weg zurück ins Geschehen. Er bezwang Valentin Royer und Ugo Blanchet, ehe er dem späteren Champion Felix Auger-Aliassime unterlag.
Arthur Fils bei den Miami Open 2025
Beim ABN AMRO Open kam das Aus deutlich früher. In Rotterdam verlor er sein Auftaktmatch erneut gegen den späteren Turniersieger. Diesmal war es Alex de Minaur, der auf dem Court in bestechender Form ist. Nun in Doha tritt Fils beim Qatar Open an und peilt einen tiefen Lauf im Turnier an. Siege über Kamil Majchrzak und Quentin Halys sind ein positiver Start, als nächste Aufgabe wartet Jiri Lehecka im Viertelfinale. Ivanisevic verfolgt seine Entwicklung genau und saß beim Erfolg über Halys in seiner Box.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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