Mirra Andreeva untermauert weiter ihre Titelambitionen mit einer weiteren herausragenden Vorstellung gegen die Weltranglistendritte
Maria Sakkari. Die 18-Jährige fegte sie mit 6:0, 6:4 vom Platz und lieferte damit erneut eine starke Leistung ab, die sie in die dritte Runde der
Australian Open brachte.
Australian Open Matchbericht – wie Andreeva Sakkari dominierte und warum
Nach dem Zünden der Nachbrenner gegen Donna Vekic in ihrem Auftaktduell war
Andreeva im Höhenflug. Sie hatte den Titel bei den Adelaide International mit einem klaren Sieg über Victoria Mboko geholt und wirkt, als befinde sie sich in derselben Galaform wie vor knapp einem Jahr, als sie zwei WTA-1000-Trophäen einstrich.
Ihr Aufschlag war nicht auf allerhöchstem Niveau, sie gewann 64% der ersten Aufschläge, doch Sakkari kam nur auf 41% – der letztlich entscheidende Knackpunkt. Andreeva machte auf den Aufschlag der Gegnerin kurzen Prozess, was maßgeblich dazu beitrug, dass sie ihr Ticket für die dritte Runde löste.
Andreeva dominiert Sakkari auf dem Court
Andreeva ließ zu Beginn keine Zeit verstreichen und ersprintete sich ein 0:40. Sakkari holte zwei Punkte auf, konnte den Job aber nicht vollenden, während Andreeva das wichtige Break fixierte. Es blieb nicht das letzte. Erneut sprang sie auf 0:40, diesmal gelang das Break zu Null.
In einer anderen Realität gewinnt die Russin den ersten Satz, ohne einen Punkt bei gegnerischem Aufschlag abzugeben. Dazu kam es zwar nicht, obwohl sie dreimal in dieser Position war. Kurz vor dem 5:0 musste sie drei Breakbälle von Sakkari abwehren, die zurück in die Partie finden wollte. Sie blieben ungenutzt, Andreeva zog auf 5:0 davon und machte den Satz mit 6:0 zu.
Eingerechnet ihr vorheriges Match waren das 13 gewonnene Spiele in Serie für die Russin, und es sollten 15 werden, denn sie startete den zweiten Satz mit einem weiteren Break. Diesmal kämpfte die griechische Nummer eins zurück, konnte Andreevas Salve an Weltklasse-Tennis jedoch kaum etwas entgegensetzen.
Andreevas unbarmherzige Form geriet etwas ins Stocken, ebenso die Siegesserie an Spielen. Aus dem Nichts holte sich Sakkari ein eigenes Break, ging mit 3:2 in Führung und gewann dabei 12 Punkte in Folge, womit das Match wieder „on serve“ war. Eine Zeit lang fanden beide beim Aufschlag Stabilität, doch am Satzende zog Andreeva die Schrauben erneut an, brach eiskalt zum 5:4 und brachte die Partie anschließend souverän nach Hause.
Das 67 Minuten lange Match war eine weitere Demonstration von Andreevas Talent. Sie will ihre brillante Form im Hauptfeld weiter ausbauen. Als Nächstes wartet Rumäniens Elena-Gabriela Ruse.