Danielle Collins hat seit ihrem Einstieg ins Experten-Team des
Tennis Channel zur Analyse des
Miami Open definitiv Eindruck hinterlassen. Während der Turnierberichterstattung erlaubte sie sich kurz einen „verfrühten Aprilscherz“, der bei
Martina Navratilova nicht gut ankam.
Die Siegerin von 2024 ist beim
Miami Open außen vor, da außerplatzliche gesundheitliche Probleme derzeit Vorrang haben. In dieser Zeit ist sie nach zuvor Rang acht der Welt abgerutscht, da Formschwäche und Verletzungen Spuren hinterlassen haben. Die frühere Grand-Slam-Finalistin hofft mit erst 32 Jahren und viel Potenzial im Tank auf ein Comeback auf dem Platz.
Derzeit arbeitet sie als Expertin und Analystin. Für Schlagzeilen sorgte sie bereits mit der Aussage, der französische Tennisspieler Corentin Moutet sei in einem Austausch „flirty“ mit ihr gewesen. Moutet reagierte darauf auf
X mit den Worten: „Wie kann ich dir entfolgen, wenn ich dir nie gefolgt bin.“
Nun sorgte sie erneut für Wirbel beim Tennis Channel, diesmal innerhalb der eigenen Runde.
Collins versucht Scherz – Navratilova bleibt unbeeindruckt
Neben den beiden Frauen waren der frühere US-Profi Chris Eubanks und Moderator Steve Weissman dabei. Die Szene ereignete sich, als Collins behauptete, sie sei mit dem verstorbenen US-Journalisten Bud Collins verwandt.
Collins brach anschließend in Gelächter aus und gab zu, dass es ein Scherz war. „Ich mache nur Spaß, es ist ein früher Aprilscherz. Wir sind nah an den 01.04. gerückt. Irgendwann musste ich euch erwischen“, sagte sie.
Beim Publikum kam es offenbar nicht gut an, denn die 18-malige Grand-Slam-Siegerin bezeichnete es als „Fail“, obwohl sie die Aussage zunächst geglaubt hatte. „Das war ein großer Fail. Du hast mich erwischt“, meinte sie und setzte ein verlegenes Lächeln auf. „Ich hab mich selbst zum Lachen gebracht. Für einen Moment war es glaubwürdig“, entgegnete Collins.
Danielle Collins arbeitet für den Tennis Channel bei den Miami Open 2026
Collins wird sich nun auf die anstehende Aufgabe konzentrieren müssen, da die Finals der Miami Open näher rücken. Zuerst ist die Nummer eins der Welt, Aryna Sabakenka, an der Reihe, die Elena Rybakina im Halbfinale bezwang. Sie will ihren Erfolg in Indian Wells untermauern, doch Coco Gauff steht ihr im Weg. Die US-Amerikanerin hatte vor diesem Turnier in Miami nie ein Viertelfinale erreicht, hat aber gezeigt, dass sie trotz anhaltender Baustellen in ihrem Spiel mit den Besten mithalten kann.
Collins gab ihre Einschätzung zum Ausgang dieses Finals ab. „Sie haben diese Matches geteilt, aber Coco war in einigen dieser Finals eiskalt“, sagte sie. „Ich denke, Coco hat mit diesem Spielstil die Fähigkeit, Sabalenka zu vielen Fehlern zu zwingen, und zudem drängt sie Sabalenka dazu, außerhalb ihrer Strike Zone zu agieren. Das mag sie nicht“, so Collins. „Coco ist wohl die beste Läuferin auf der Tour. Für Sabalenka wird es hart.“
Aus der anderen Perspektive sieht Collins es für Gauff als knifflig an, aus diesem Finale etwas mitzunehmen, räumt aber ein, dass es möglich ist. „Nun, Sabalenka ist die Nr. 1 der Welt, es wird ein hartes Match für Coco“, fügte sie an. „Sie muss ihr Spiel durchziehen. Sie muss gut aufschlagen, gut returnieren, all diese Dinge tun, aber sie ist dazu definitiv in der Lage, wie wir diese Woche hier von ihr gesehen haben.“
Das Finale findet am 28.04. statt, das Herrenfinale zwischen dem Indian-Wells-Champion und der Nummer zwei der Welt, Jannik Sinner, und Jiri Lehecka steigt einen Tag später am 29.04., wenn der Sunshine Swing zu Ende geht.