Alexandra Eala und Janice Tjen erhalten Wildcards in Abu Dhabi, während eine frühere Nummer 1 der Welt in Transylvania antritt

WTA
Donnerstag, 29 Januar 2026 um 14:00
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Für den Start der Nahost-Swing beim Abu Dhabi Open wurden Wildcards für die anstehenden WTA-Turniere bekanntgegeben. Zu den Begünstigten zählen Alexandra Eala und Janice Tjen, zwei Spielerinnen, die Wildcards für das WTA 500 Abu Dhabi Open erhielten und damit ihr Turnierdebüt geben, das am 01.02.2026 beginnt.

Wildcard-Checks zeigen wer vom Nahost-Swing jetzt am meisten profitiert

Mit dem Ende der Australian Open zieht die WTA Tour zügig in die nächste Saisonphase weiter: Der Februar wird vom WTA 1000 Qatar Open und den Dubai Duty Free Tennis Championships geprägt. In der Vorbereitung auf die ersten WTA-1000-Turniere des Jahres hat sich Abu Dhabi als wichtigste Station herauskristallisiert, um sich nach den Australian Open an neue Bedingungen zu gewöhnen.
Ursprünglich waren sowohl Eala als auch Tjen für die Qualifikation in Abu Dhabi vorgesehen, doch die Einladungen verschaffen ihnen direkten Zugang ins anspruchsvolle Hauptfeld, in dem unter anderem Elena Rybakina, Victoria Mboko und Zheng Qinwen gemeldet sind. Titelverteidigerin ist Belinda Bencic, die im Vorjahr Ashlyn Krueger — eine weitere Spielerin, die im Tableau stehen wird — im Endspiel bezwang.

Transylvania Open und Ostrava geben ebenfalls Wildcards bekannt

Allerdings ist Abu Dhabi nicht das einzige Event der Woche — und auch nicht das einzige mit Wildcard-News. Das WTA 250 Transylvania Open in Cluj-Napoca meldete die frühere Nummer 1 der Welt, Karolina Plískova, per Wildcard für das Hauptfeld. Sie stößt zu einem Tableau, das von der früheren US-Open-Siegerin Emma Raducanu angeführt wird.
Transylvania bietet eine gute Gelegenheit für niedriger platzierte Spielerinnen, Siege und Punkte zu sammeln — insbesondere, während die größten Stars ihren Fokus auf die Turniere im Nahen Osten richten. Zu den stärksten Namen im Feld gehören die Lokalmatadorinnen Jaqueline Cristian und Sorana Cirstea; zudem sind Xinyu Wang, Anastasia Potapova und Donna Vekić dabei.
Ein weiteres Turnier in derselben Woche ist das WTA 250 Ostrava Open, das Lucie Havlíckova als erste Wildcard bestätigte — die 20-jährige Spielerin ist aktuell die Nummer 274 der Welt. Das Turnier wird erstmals seit 2022 wieder ausgetragen — dem Jahr, in dem Barbora Krejčíková den Titel gewann und im Finale Iga Swiatek besiegte — wenn auch diesmal mit einem deutlich weniger namhaften Feld, angeführt von Emiliana Arango (Nr. 46) und Tatjana Maria (Nr. 54).

Alexandra Eala bleibt in einem dichten Saisonstart in Bewegung

Eala nimmt in einem hektischen Auftaktprogramm zügig neue Verpflichtungen an. Nach dem Halbfinaleinzug beim ASB Classic in Auckland unterlag die Filipina in der ersten Runde der Australian Open der US-Amerikanerin Alycia Parks. Nach ihrem Aus reiste die 20-Jährige in ihre Heimat auf die Philippinen, um beim WTA 125 Manila anzutreten, das in dieser Woche parallel zur zweiten Woche der Australian Open ausgetragen wird.
Bisher dominiert Eala vor heimischer Kulisse. Als Nummer zwei der Setzliste gestartet, feierte sie überzeugende Siege gegen Alina Charaeva (Nr. 163) — 6:1, 6:2 — und Jimen Sakatsume (Nr. 140) mit 6:4, 6:0. Im Viertelfinale wartet mit der früheren Nummer 33 der Welt, Camila Osorio (Nr. 84), eine knifflige Aufgabe.
Derweil zahlt sich Ealas starker Jahresstart bereits positiv aus, und sie klettert weiter in der Rangliste. Ihre Kampagne in Manila hat sie in den Live-Rankings bereits auf Platz 45 gebracht — die beste Platzierung ihrer Karriere —, während ein Halbfinaleinzug sie bis auf Rang 43 bringen würde.
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