Die Qatar Open steigen nächste Woche, doch was große Namen angeht, meldete sich zunächst das komplette Top-32-Feld an – mit Ausnahme von Naomi Osaka, die letzte Woche zunächst zurückzog, nun endgültig abgesagt hat und der sich inzwischen weitere Spielerinnen angeschlossen haben.
News-Update zu Doha: Osaka und Pegula sagen ab, Sabalenka prüft Start
Jessica Pegula ist die prominenteste Absage; sie erreichte das Halbfinale und unterlag Elena Rybakina. Naomi Osaka selbst fehlt verletzungsbedingt – dieselbe Blessur, die sie zum Rückzug vor ihrem Duell mit Maddison Inglis zwang.
Madison Keys verpasste im vergangenen Jahr weite Teile der Nahost-Tour, da sie nach dem Gewinn der Australian Open nicht spielen wollte, und setzte ihren Turnierplan 2025 reduzierter an. Ob das auch 2026 so bleibt und Keys bis Indian Wells neben den Australian Open kaum antritt, bleibt abzuwarten.
Die frühere Melbourne-Siegerin wird jedenfalls nicht in Doha aufschlagen und hat zurückgezogen. Ebenso Marta Kostyuk, die in Katar nicht dabei sein wird.
Auch Iva Jovic legt eine Pause ein, wenngleich sie sich das als Top-20-Spielerin dank ihres gestiegenen Status eher leisten kann. Die 18-Jährige war seit Jahresbeginn fast wöchentlich im Einsatz und erreichte in Hobart und Auckland die späten Runden, bevor sie bei den Australian Open durchstartete.
Sie nimmt nun eine Auszeit, zumal für sie nicht mehr die übliche Teenager-Regel greift, nach der sie weniger Turniere spielen darf. Das spielt ihr beim Planen in die Karten. Heißt: Sie muss die ihr zugeteilten Turniere nicht absolvieren, nur weil sie minderjährig ist, und kann zudem frei wählen, da sie bis zum Auslaufen ihrer Guadalajara-Punkte kaum etwas verteidigt.
Anders als etwa Lois Boisson weiter hinten, die trotz seltener Einsätze klettert, muss Boisson Halbfinalpunkte und einen Titel aus Roland Garros beziehungsweise Hamburg verteidigen. Jovic hingegen hatte zuvor bei Grand Slams kaum Erfolge – als Vergleich – und ist daher nicht gezwungen, dieses Turnier zu spielen.
Xinyu Wang, Anastasia Pavlyuchenkova, Marie Bouzkova, Katerina Siniakova, Laura Siegemund und Daria Kasatkina rücken durch die Absagen und die damit verbundenen Verschiebungen allesamt ins Hauptfeld nach.
Sowohl Aryna Sabalenka als auch Elena Rybakina (vorerst) stehen weiterhin auf der Teilnehmerliste, ebenso Iga Swiatek und Amanda Anisimova sowie Coco Gauff. Weitere Rückzüge dürften jedoch folgen. Bei Sabalenka etwa lohnt der Blick, da sie zwischen Australien häufig Urlaub macht und nach Melbourne nicht in optimaler Verfassung wirkte.
Rybakina dürfte hingegen antreten, da sie in den kommenden Monaten die Top zwei attackieren will.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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