Jelena Ostapenko scheint nach dem Erreichen des Halbfinales der Qatar Open allmählich zu ihrer Bestform zurückzufinden. Die Lettin besiegte dieses Mal Ons Jabeur und hat ein beeindruckendes Niveau gezeigt. Ihre nächste Herausforderung wird die dreimalige Titelverteidigerin Iga Swiatek sein, gegen die sie mit 4:0 in der Gesamtwertung führt.
Ostapenko hat nun 15 Siege bei den Qatar Open errungen, wahrscheinlich das WTA 1000 Event, bei dem sie die besten Ergebnisse erzielt hat, mit einem Finale im Jahr 2016 - bei ihrer allerersten Teilnahme an einem Turnier dieser Kategorie und zwei Halbfinalen (2022, 2025). Bei keiner anderen Veranstaltung hat sie dreimal das Halbfinale erreicht.
Die Lettin schaffte 2017 im Alter von nur 20 Jahren den Sprung in die Top 5. In diesem Jahr gewann sie die French Open und beendete die Saison auf Platz 7. Seitdem hat sie mehrere Titel geholt und ist bei den größten Turnieren immer weiter vorgerückt. Sie hat 22 Siege gegen Top 10 Spielerinnen errungen, darunter 12 gegen die Top 5.
Ostapenko hat sich in der Rangliste bereits um sieben Plätze verbessert und ist in die Top 30 der Live Rangliste zurückgekehrt. Die 27-Jährige bereitet sich nun darauf vor, im Finale auf Swiatek zu treffen. Trotz der Dominanz der Polin auf der Tour ist Ostapenko in ihren vier Begegnungen ungeschlagen geblieben. Keine andere Spielerin auf der WTA-Tour hat eine so einseitige Bilanz gegen Swiatek.
In dieser Woche hat sie vier Siege in Folge gegen Aoi Ito (Nr. 120), Liudmila Samsonova (Nr. 23), Jasmine Paolini (Nr. 4) und Ons Jabeur (Nr. 35) erzielt. Die Frage ist nun, ob Ostapenko den Schwung beibehalten und sich einen Platz im Finale der Doha Open sichern kann.
Ein Leben für den Sport – Vom Ultramarathon zum Tennis
Sport ist für viele Menschen ein Hobby – für manche wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserter Langstreckenläufer aus Deutschland, der sich heute mit Leidenschaft dem Tennis widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer und Hingabe. Die Herausforderung, körperliche und mentale Grenzen zu überwinden, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Persönlichkeit. Doch wie so oft im Leben führte ein neuer Impuls zu einer spannenden Wendung.
Mit dem Beginn der Corona-Pandemie entdeckte Stefan Jung eine neue Leidenschaft: Tennis. Was zunächst als Ausgleich zum Alltag begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Passion. Heute ist er aktives Mitglied in einem Tennisverein und begeistert von der Kombination aus Technik, Strategie und Dynamik, die diesen Sport ausmacht.
Seit dem 10. Januar 2025 setzt sich Stefan zudem aktiv für die Tennis-Community ein und unterstützt die Plattform tennisaktuell.de. Mit seiner Erfahrung im Leistungssport und seiner Begeisterung für Tennis bringt er wertvolle Perspektiven und Engagement ein, um anderen Sportbegeisterten Informationen, Inspiration und Unterstützung zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder auf dem Tennisplatz – Stefan zeigt, wie Sport nicht nur den Körper stärkt, sondern auch die Leidenschaft und den Zusammenhalt fördert.