Die topgesetzte Belinda Bencic musste ihr Viertelfinalmatch bei den Hong Kong Open gegen Cristina Bucsa aufgrund einer Oberschenkelverletzung aufgeben. Die Weltranglistenelfte war zuvor als klare Favoritin auf den WTA-250-Titel gestartet, nachdem sie sowohl Aliaksandra Sasnovich als auch Yafan Wang ohne Satzverlust besiegt und zuletzt bei den Pan Pacific Open triumphiert hatte. Doch die Blessur zwang sie zum Rückzug und besiegelte ein enttäuschendes Saisonende.
„Ich bin so enttäuscht, dass ich mein Viertelfinalspiel hier in Hongkong wegen meiner Oberschenkelverletzung absagen muss“, schrieb Bencic auf Instagram. „Ich habe meine Zeit hier sehr genossen und alles getan, um gesund zu bleiben, aber es hat nicht sollen sein. Ich hoffe, nächstes Jahr zurückzukommen. Danke für die großartige Gastfreundschaft!“
Bucsa trifft auf Teenager-Überraschung Joint
Bucsa profitiert von Bencics Aufgabe und trifft im Halbfinale auf die 18-jährige Maya Joint, die sich in einem engen Dreisatzmatch mit 6:4, 2:6, 6:4 gegen Qualifikantin Himeno Sakatsume durchsetzte. Sakatsume gelang im ersten Satz zweimal ein Break, doch Joint konterte jedes Mal sofort und gewann vier Spiele in Folge. Nachdem Sakatsume im zweiten Satz schnell 3:0 führte und den Ausgleich schaffte, entschied ein einziges Break im dritten Durchgang das Match zugunsten der Australierin. Nach einem nervenaufreibenden letzten Spiel verwandelte Joint ihren zweiten Matchball und sicherte sich den Platz im Halbfinale gegen Bucsa.
Kanadas Erfolgslauf mit Fernandez und Mboko
Während Bencics Verletzung für die Schweiz ein bitteres Ende bedeutet, läuft es für Kanada umso besser. Sowohl Leylah Fernandez als auch Victoria Mboko stehen in der Runde der letzten Acht. Mboko knüpfte an ihre starke Form nach dem Sieg bei den Canadian Open an und setzte sich gegen die an Nummer sechs gesetzte Anna Kalinskaya mit 6:1, 3:1 durch, ehe die Russin verletzungsbedingt aufgeben musste. Die 19-Jährige dominierte den ersten Satz klar, wehrte früh einen Breakball ab und gewann fünf Spiele in Folge. Kalinskaya rief im zweiten Satz zweimal den Physiotherapeuten, bevor sie schließlich aufgab. Fernandez komplettierte den erfolgreichen Tag für Kanada mit ihrem souveränen Einzug ins Viertelfinale.
Victoria Mboko gewann die Canadian Open 2025
Mboko wird im Halbfinale auf Fernandez treffen, wobei eine Kanadierin garantiert im Finale der Hongkong Open stehen wird. Die ehemalige US-Open-Finalistin bestätigte dies mit einem 6:4, 6:4-Sieg über Sorana Cirstea. Das Duo konnte im ersten Satz zwei Breakbälle nicht nutzen, bevor Fernandez schließlich mit 4:3 in Führung ging und den Satz locker ausspielte. Im zweiten Satz gelang Fernandez das Break viel schneller. Sie ging gleich im ersten Spiel in Führung, bevor sie drei weitere in Folge gewann und mit 4:0 in Führung ging. Dann verschenkte sie Matchbälle gegen die Aufschläge der Rumänin, bevor Cirstea eines der Breaks zurückholte. Es gelang ihr, wieder auf 5:4 heranzukommen, bevor Fernandez schließlich aufschlug. Für die 23-Jährige ist es nach dem Titelgewinn in Osaka das zweite Halbfinale auf der Asien-Tour. Diese Woche hofft sie auf ein weiteres.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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