Nachdem acht der besten Spielerinnen der WTA-Tour nach Riad gereist sind, um an den WTA Finals teilzunehmen, sind nur noch zwei übrig: Aryna Sabalenka und Elena Rybakina. Beide haben sich in der saudi-arabischen Hauptstadt gegen die stärkste Konkurrenz der Saison durchgesetzt. Nun steht für sie am Samstag, den 8. November, das große Finale an (17:00 Uhr!)– und für beide geht es um den ersten WTA-Finals-Titel ihrer Karriere.
Überlegene Sabalenka in glänzender Form
Die Weltranglistenerste war die erste Spielerin, die sich für das Saisonfinale qualifizierte – nach einem Jahr voller Konstanz, das sie mit Finalteilnahmen bei Grand Slams und WTA-1000-Events prägte. Doch der ganz große Triumph blieb bisher aus. Sabalenka verlor die Endspiele bei den Australian Open und den French Open sowie das Halbfinale von Wimbledon, ehe sie bei den US Open endlich wieder einen Grand-Slam-Titel holte.
In Riad präsentierte sich Sabalenka von Beginn an in Topform. Nach klaren Siegen über Jasmine Paolini (6:3, 6:1) und Jessica Pegula (6:2, 4:6, 6:3) stand sie im entscheidenden Gruppenspiel gegen Titelverteidigerin Coco Gauff unter Druck – doch sie drehte einen Rückstand und gewann 7:6(5), 6:2. Damit zog sie ins Halbfinale ein, wo sie Amanda Anisimova mit 6:3, 3:6, 6:3 bezwang. Die vierfache Grand-Slam-Siegerin steht nun zum ersten Mal im Finale der WTA Finals – und will die Trophäe, die ihr bislang noch fehlt, endlich in die Höhe stemmen.
Rybakina zieht unaufhaltsam ins Finale ein
Elena Rybakina startete als letzte Qualifikantin ins Turnier – und ist nun die gefährlichste Gegnerin für die Weltranglistenerste. Die Kasachin hatte sich mit einem Titel in Ningbo und einem Halbfinale in Tokio spät ihren Platz gesichert. Seit ihrer Ankunft in Riad zeigt sie jedoch ihr bestes Tennis des Jahres: kraftvolle Aufschläge, präzise Grundschläge und eiserne Nerven.
Im direkten Vergleich führt Sabalenka mit 9:6 Siegen. 2025 begegneten sich beide bereits dreimal: Sabalenka gewann in Berlin und Wuhan, während Rybakina bei den Cincinnati Open triumphierte. Auch im letzten Jahr standen sie sich bei den WTA Finals gegenüber – damals ging das Duell an Rybakina.
Beide haben bewiesen, dass sie physisch und mental auf dem Höhepunkt ihrer Form sind. Für Sabalenka wäre der Sieg die Krönung einer dominanten Saison an der Spitze der Weltrangliste. Für Rybakina wäre es der bislang größte Titel ihrer Karriere.
Eines steht fest: Eine neue WTA-Finals-Siegerin wird gekrönt, und die Tenniswelt darf sich auf ein hochklassiges, kraftvolles und nervenaufreibendes Finale freuen – den perfekten Abschluss der WTA-Saison 2025.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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Someone's 0 has got to go. 🏆👀
Both yet to lose in Riyadh, Sabalenka and Rybakina face off for the year-end title.
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